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Nuggets wollen nach Watson-Transfer Nnajis Vertrag loswerden

21.08.2026, 04:23
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Nach dem Wechsel von Peyton Watson zu den Cleveland Cavaliers scheinen die Denver Nuggets bereit zu sein, ihre Gehaltsstruktur weiter umzugestalten, wobei der Vertrag von Big Man Zeke Nnaji als nächstes Ziel ins Visier gerät.

Laut Brett Siegel im „Clutch Scoops“-Podcast ist Denvers logischer nächster Schritt, die im Rahmen des „Sign-and-Trade“-Deals mit Watson erworbenen Draft-Rechte zu nutzen, um Nnajis Vertrag loszuwerden und das Team unter die zweite Gehaltsobergrenze zu bringen.

„Sie haben nun die Möglichkeit, mithilfe einiger Draft-Picks, die ihnen zurückfließen, aus diesem verhängnisvollen Vertrag mit Zeke Nnaji herauszukommen, wodurch sie unter die zweite Gehaltsobergrenze kommen. Und letztendlich wird ihnen das am meisten helfen.“ — Brett Siegel

Der 25-jährige Nnaji hat noch Anspruch auf Zahlungen aus der vierjährigen Vertragsverlängerung über 32 Millionen Dollar, die er 2023 bei Denver unterzeichnet hat und die einen durchschnittlichen Jahreswert von 8 Millionen Dollar aufweist. Der Vertrag ist zu einer Belastung geworden, da sich Nnaji nie zu einem verlässlichen Rotationsspieler entwickelt hat. In der vergangenen Saison erzielte er in 52 Einsätzen bei durchschnittlich 12,0 Minuten pro Spiel 3,7 Punkte, 2,6 Rebounds und 0,6 Assists, wobei er 47,0 % seiner Feldwürfe und nur 25,9 % seiner Dreier traf. Denver wählte ihn ursprünglich im NBA-Draft 2020 an 22. Stelle aus.

Warum die zweite Bank für Denver wichtig ist

Der finanzielle Druck hinter diesem Schritt ergibt sich direkt aus der Situation um Watson. Siegel merkte an, dass die Beibehaltung von Watson mit einem Vertrag im Wert von rund 20 Millionen Dollar pro Jahr Denvers Luxussteuerbelastung von 68 Millionen Dollar auf über 210 Millionen Dollar erhöht hätte, wobei sich die Gesamtkosten des Teams auf fast 500 Millionen Dollar belaufen hätten – eine Summe, die die Organisation für diesen Kader nicht zu zahlen bereit war.

Das Unterschreiten der zweiten Obergrenze gibt Denver die Möglichkeit zurück, Gehälter bei Transfers zu bündeln und vor Ablauf der Transferfrist Verstärkungen zu verpflichten. Siegel nannte zudem Julian Strother, DaRon Holmes und Christian Braun als Spieler, deren Rollen oder Zukunft im Rahmen der umfassenderen Umgestaltung des Kaders eine Rolle spielen könnten.

Der Kern selbst hat nur noch wenig Spielraum. Siegel sagte, die aktuelle Gruppe aus Nikola Jokic, Jamal Murray, Christian Braun, Cam Johnson und Aaron Gordon biete nur ein Zeitfenster von einem Jahr, wobei es kein Szenario gebe, in dem alle fünf zu Beginn der Saison 2027/28 noch zusammenbleiben würden.

Das Interesse an DeRozan ist echt, doch ein Vertrag zum Mindestlohn verkompliziert die Sache

Nnaji abzugeben ist nicht nur eine rein finanzielle Maßnahme. Es stärkt auch Denvers Möglichkeiten, einen erfahrenen Flügelspieler zu verpflichten, nachdem Watsons Einsatzzeit wegfällt.

Siegel sagte, die Nuggets seien nach dem Watson-Transfer definitiv motiviert, den sechsmaligen NBA-All-Star DeMar DeRozan zu verpflichten, doch Denver könne derzeit nur einen Mindestvertrag anbieten. Das ist ein Knackpunkt. Der Analyst Tomer Azarly wies darauf hin, dass erfahrene Spieler Mindestverträge oft ablehnen, da deren Annahme ihre Marktposition dauerhaft schwächen könnte.

DeRozan hat andere Optionen. Die Miami Heat sind weiterhin interessiert, warten jedoch ab, wie sich die Situation um Klay Thompson entwickelt. Auch die Washington Wizards wurden mit DeRozan in Verbindung gebracht, obwohl Siegel anmerkte, dass Washington nach der Übernahme zusätzlicher Gehaltslasten im Rahmen des Watson-Transfers nun nur noch etwa 6 bis 8 Millionen Dollar anbieten kann.

Lesen Sie auch: Cavaliers verpflichten Peyton Watson im Vier-Teams-Trade

Für Denver ist der Weg klar: Nnajis Vertrag loswerden, Flexibilität unter der Gehaltsobergrenze zurückgewinnen und die Voraussetzungen schaffen, um einen Angriff auf die Spitze zu starten, solange Jokic noch auf Höchstniveau spielt. Folgen Sie TipsGG für laufende Berichterstattung über die Kaderveränderungen der Nuggets im Verlauf der Offseason.

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