Golden State verlagert mit der Porzingis-Übernahme den Fokus
Die Golden State Warriors haben einen Trade mit den Atlanta Hawks abgeschlossen und Kristaps Porzingis nach San Francisco geschickt. Im Gegenzug werden Jonathan Kuminga und Buddy Hield nach Atlanta wechseln.
Dieser Schritt signalisiert eine deutliche Veränderung in der Strategie der Warriors, die damit ihre Jagd auf Giannis Antetokounmpo beendet haben. Nach Angaben aus Ligakreisen hatte Golden State den Milwaukee Bucks mehrere Angebote unterbreitet, doch in den letzten 24 Stunden verfestigte sich die Überzeugung, dass Giannis nicht vor der NBA Trade Deadline gehandelt werden würde.
“Das Werben der Warriors um Giannis Antetokounmpo ist vorbei. Wenn es einen Trade gegeben hätte, an dem Draymond Green beteiligt gewesen wäre, dann wäre es der für Giannis gewesen.”
Shams Charania
Die Aussage unterstreicht, wie weit die Warriors bereit waren, zu gehen, bevor sie abschwenkten, als die Pattsituation mit Milwaukee offensichtlich wurde.
Kumingas fünfjähriges Kapitel schließt sich
Jonathan Kuminga verlässt Golden State nach fünf Spielzeiten, die von hohen Erwartungen, Wachstum und Rückschlägen geprägt waren. Der Wechsel nach Atlanta bietet ihm einen Neuanfang abseits des Meisterschaftsdrucks bei den Warriors.
Buddy Hield ist ebenfalls Teil des Deals – ein notwendiges Opfer, um einen Spieler zu erwerben, den die Warriors lange beobachtet haben.
Warum Porzingis zu den Warriors passt
Die Warriors haben Kristaps Porzingis schon seit einiger Zeit auf ihrem Radar, insbesondere nach seinen Playoffs mit den Boston Celtics. Seine Fähigkeit, den Rand zu schützen und den Raum mit Dreipunktwürfen zu vergrößern, entspricht einem langjährigen Bedürfnis von Golden State.
Die Kombination von Porzingis und Draymond Green wird als komplementär angesehen. Nachdem die Warriors mehrere Optionen geprüft hatten, entschieden sie sich dafür, Green zu behalten, obwohl sein Name in Handelsgesprächen kursierte.
Porzingis kommt mit einem auslaufenden Vertrag über 30,7 Millionen Dollar, was den Warriors Flexibilität für die Zukunft verschafft.
Gesundheitliche Bedenken drohen
Das größte Fragezeichen hinter Porzingis ist seine Verfügbarkeit. Er hat in dieser Saison nur 17 Spiele für die Hawks bestritten, nachdem er in der vergangenen Saison in 82 Spielen für Boston 42 Mal zum Einsatz kam. Eine Kombination aus körperlichen Problemen und dem posturalen orthostatischen Tachykardiesyndrom hat seine Zeit auf dem Spielfeld begrenzt.
Er hat seit dem 7. Januar nicht mehr gespielt, aber die Warriors sind zuversichtlich, dass er für die letzte Phase der regulären Saison bald wieder zur Verfügung steht.
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