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Nein, danke

So können Sie „Tyson Fury gegen Mariusz Wach“ verfolgen: Warum dieser Kampf auf keinem Bildschirm zu sehen sein wird

22.07.2026, 15:21
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Tyson Fury kehrt diesen Freitag in Pattaya, Thailand, in den Ring zurück und trifft auf den Polen Mariusz Wach. Dieser Kampf gilt weithin als sein letzter Testkampf vor dem lang erwarteten „Battle of Britain “-Duell mit Anthony Joshua. Fans, die nach einer Möglichkeit suchen, den Kampf live zu verfolgen, werden jedoch leer ausgehen. Dieser Kampf wird weder im Fernsehen übertragen, noch ist er irgendwo als Stream verfügbar, und – sofern sich nicht in letzter Minute noch etwas ändert – wird er der Öffentlichkeit überhaupt nicht in Echtzeit gezeigt.

Hier erfahren Sie alles, was bisher bestätigt ist: warum das so ist, wo der Kampf tatsächlich stattfindet und wie Sie ihn möglicherweise doch noch sehen können.

Warum „Fury vs. Wach“ nicht im Fernsehen zu sehen ist

Der Kampf findet hinter verschlossenen Türen statt, und die Veranstalter haben bestätigt, dass es für kein Gebiet eine Übertragungsvereinbarung gibt. Das schließt eine Pay-per-View-Option, eine Streaming-Plattform oder einen traditionellen Fernsehsender aus – also die üblichen Kanäle, die Fans bei einem Kampf von Tyson Fury dieser Größenordnung erwarten würden.

Der Grund dafür ist weniger Geheimhaltung als vielmehr der Umfang. Es handelt sich um eine zurückhaltende Veranstaltung in einer Arena mit 1.500 Plätzen, die ausschließlich darauf ausgelegt ist, Fury Kampfrunden und Ringpraxis zu verschaffen, und nicht darauf, Übertragungsrechte einzunehmen. Der Kampf wurde schlichtweg nicht als Fernseh-Event konzipiert.

Wo und wann es tatsächlich stattfindet

Details Informationen
Kampf Tyson Fury gegen Mariusz Wach
Datum Freitag, 24. Juli
Veranstaltungsort Max Muaythai Stadium, Pattaya, Thailand
Live-Übertragung Noch nicht bestätigt

Der 37-jährigeFury trifft auf den 46-jährigen Wach auf heimischem Boden – Thailand ist der Ort, an dem der „Gypsy King“ im vergangenen Jahr trainiert hat, sodass der Austragungsort eher eine logische Wahl als eine zufällige Buchung ist.

Die einzige Möglichkeit, den Kampf vielleicht doch noch zu sehen: Die Kameras von Netflix laufen

Auch wenn es keine Live-Übertragung gibt, verschwindet dieser Kampf dennoch nicht einfach in Luft. Netflix dreht derzeit die dritte Staffel seiner Dokumentarserie „At Home with the Furys“, und es wird erwartet, dass Aufnahmen vom Kampf gegen Wach zu sehen sein werden, sobald diese Staffel schließlich veröffentlicht wird. Es handelt sich um dieselbe Partnerschaft, aus der bereits zwei Staffeln hervorgegangen sind, die Furys Leben abseits des Rings zusammen mit seiner Familie dokumentieren.

Auch hier kommt eine zusätzliche Bedeutungsebene ins Spiel: Netflix besitzt zudem die Übertragungsrechte für „Fury vs. Joshua“, sollte dieser Kampf wie geplant stattfinden. Damit hat der Streaming-Riese ein Interesse an beiden Enden dieser Geschichte – dem unauffälligen Aufwärmkampf und dem Blockbuster, auf den er hinarbeitet.

Furys Form vor dem Kampf: Das Makhmudov-Statement

Dies wird Furys zweiter Kampf in diesem Jahr sein, nach einem deutlichen, einseitigen Sieg über Arslanbek Makhmudov vor etwas mehr als drei Monaten. Die offiziellen Punktrichterwertungen sprachen eindeutig für Fury, der seinen Gegner von der ersten bis zur letzten Runde dominierte.

Was nach diesem Kampf geschah, war wohl wichtiger als der Kampf selbst. Fury nutzte den Moment, um Joshua direkt herauszufordern – der zu diesem Zeitpunkt am Ring saß und die Action auffällig mit seinem eigenen Handy filmte, anstatt einfach nur zuzuschauen. Nach Jahren des Wortgefechts, ohne dass sich einer der beiden zu einem Kampf verpflichten wollte, trug diese Szene wesentlich dazu bei, die Hoffnung zu schüren, dass die sogenannte „Battle of Britain“ tatsächlich noch vor Jahresende stattfinden könnte.

Ein Schwergewichts-Wochenende im Split-Screen-Format

Furys unauffälliger Auftritt in Thailand steht in krassem Gegensatz zu dem, was nur eine Nacht später geschieht. Anthony Joshua trifft in Dschidda, Saudi-Arabien, auf den Albaner Kristian Prenga; dieser Kampf wird live auf DAZN PPV übertragen. Während Fury in fast völliger Stille kämpft, tritt Joshua vor dem gesamten Apparat einer großen Pay-per-View-Produktion an.

  • Freitag – Tyson Fury gegen Mariusz Wach, Pattaya, Thailand (keine Übertragung)
  • Samstag – Anthony Joshua gegen Kristian Prenga, Dschidda, Saudi-Arabien (live auf DAZN PPV)

Könnte Fury tatsächlich bei Joshuas Kampf auftauchen?

Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Kämpfen hat Spekulationen angeheizt, dass Fury die Reise nach Saudi-Arabien antreten könnte, um Joshuas Kampf persönlich zu verfolgen – ganz ähnlich wie Joshua selbst im April am Ring erschienen war. Bislang wurde noch nichts bestätigt, aber der Zeitpunkt passt, und angesichts der Geschichte der beiden, sich bei den Kämpfen des jeweils anderen theatralisch in Szene zu setzen, wäre es keine Überraschung.

Was das für den Weg zu Joshua bedeutet

Weder das Datum noch der Austragungsort für den Kampf Fury gegen Joshua stehen endgültig fest, obwohl ein Aufeinandertreffen im November als vorläufiges Ziel im Raum steht. Die Ergebnisse vom Freitag und Samstag werden das letzte Puzzleteil zusammenfügen: die Bestätigung, dass beide Männer in der richtigen Form und Verfassung in diesen Kampf gehen, um endlich den Kampf zu liefern, auf den das britische Boxen seit Jahren wartet.

FAQ: Fury gegen Wach verfolgen

Kann ich Tyson Fury gegen Mariusz Wach live verfolgen?
Nein. Der Kampf wird weder im Fernsehen noch auf einer Streaming-Plattform übertragen und findet hinter verschlossenen Türen statt.

Wird der Kampf irgendwann gezeigt?
Ja – es wird erwartet, dass Aufnahmen davon in der kommenden dritten Staffel der Netflix-Dokumentation „At Home with the Furys“ zu sehen sein werden, allerdings wurde noch kein Veröffentlichungstermin bestätigt.

Warum wird dieser Kampf nicht wie Furys andere Kämpfe übertragen?
Es handelt sich um einen unauffälligen Vorbereitungskampf in einer kleinen Arena, der dazu dient, Fury auf einen größeren Kampf vorzubereiten, anstatt eigenständig Pay-per-View-Interesse zu wecken.

Was ist mit Anthony Joshuas Kampf am selben Wochenende?
Joshua trifft am folgenden Abend in Dschidda, Saudi-Arabien, auf Kristian Prenga; der Kampf wird live auf DAZN PPV übertragen.

Vorerst müssen sich Boxfans bei diesem Kampf auf das Vertrauen verlassen – keine Live-Bilder, keine in Echtzeit gestreamten Punktrichterwertungen, nur Mundpropaganda, bis Netflix schließlich den Vorhang lüftet. Der eigentliche Höhepunkt liegt noch vor uns: Wenn sowohl Fury als auch Joshua dieses Wochenende unbeschadet überstehen, sieht die „Battle of Britain“ endlich nach mehr als nur leeren Worten aus.

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