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Die Diskussion um LeBron James’ Wechsel zu den Philadelphia 76ers dreht sich vor allem um Bronny, die Chancen auf einen Meistertitel und das Streben nach einem Vermächtnis. Bryce James wird dabei kaum erwähnt. Das könnte ein Fehler sein.
Vor zwei Jahren zwang LeBron die Los Angeles Lakers dazu, Bronny James in der zweiten Runde des NBA-Drafts 2024 auszuwählen. Diese Entscheidung zog viel Kritik nach sich, aber rein aus Sicht des Drafts ist es vertretbar, einen Zweitrunden-Pick einzusetzen, um einen Superstar bei Laune zu halten. Picks in der zweiten Runde sind unbeständige Werte, und die Teams vergeben sie großzügig. Zu diesem Zeitpunkt war kein nennenswerter Nachwuchsspieler mehr verfügbar. Den Lakers entstanden dadurch keine nennenswerten Kosten.
Der Draft 2027 lässt ein bekanntes Szenario erwarten
Bryce James kam als Freshman nicht zum Einsatz, könnte sich aber theoretisch für den NBA-Draft 2027 anmelden. Damit befindet sich Philadelphia in fast derselben Lage wie die Lakers im letzten Jahr, mit einem entscheidenden Unterschied: Die Sixers verfügen derzeit über drei Picks in der zweiten Runde dieses Drafts. Kein anderes Team im gemeldeten Rennen um LeBron könnte das von sich behaupten.
Die Cleveland Cavaliers, die Minnesota Timberwolves und die Golden State Warriors – allesamt als potenzielle Interessenten genannt – verfügen 2027 über keine Picks in der zweiten Runde. Philadelphia hingegen schon. Ob das Zufall oder Absicht ist, lohnt es sich zu untersuchen.
LeBrons Vertragsstruktur spricht für sich
LeBron unterzeichnete einen Zweijahresvertrag mit einer Spieleroption für die zweite Saison. Diese Struktur ist aufschlussreich. Nach eigenen Angaben erwog er, nach der Saison 2025/26 seine Karriere zu beenden. Ein Spieler, der sich wirklich unsicher ist, ob er weitermachen will, würde normalerweise einen Einjahresvertrag unterschreiben. Das fest eingebaute zweite Jahr dient als Absicherung, als garantierte Startbahn, die die Tür für die Saison 2026/27 offen hält – genau das Jahr, in dem Bryce in den Draft gehen könnte.
LeBron hat öffentlich erklärt, er warte nicht auf Bryce und jeder seiner Söhne verfolge seinen eigenen Zeitplan. Diese Haltung verdient eine gewisse Skepsis. Ähnliche Aussagen machte er bereits über Bronny, bevor er die Situation bei den Lakers so gestaltete, dass beide nun im selben Kader stehen. Öffentliche Dementis und private Beweggründe stimmen nicht immer überein, wenn es um LeBrons Familie geht.
Philadelphia verfügt über die Ressourcen und den Anreiz
Drei Picks in der zweiten Runde in einem einzigen Draft geben Philadelphia die Flexibilität, ein Risiko bei einem Nachwuchstalent einzugehen, ohne dabei bedeutendes Draft-Kapital zu opfern. Sollte Bryce James im Jahr 2027 auch nur annähernd draftfähig sein, können die Sixers diesen Pick mit minimalen organisatorischen Kosten absorbieren. Das ist genau die Art von Schritt, den ein Verein unternimmt, wenn er möchte, dass sich sein Franchise-Spieler langfristig wie zu Hause fühlt.
LeBron hat seinen Wechsel nach Philadelphia als eine rein basketballerische Entscheidung dargestellt, die darauf abzielt, eine Meisterschaft zu gewinnen. Das mag durchaus stimmen. Konkurrierende Motivationen können nebeneinander bestehen. Die Draft-Position, die Vertragsdauer und die Familiengeschichte deuten allesamt auf eine sekundäre Überlegung hin, die das Management von Philadelphia bei der Ausarbeitung seines Angebots berücksichtigt hat.
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Vergessen Sie Bronny als Bezugspunkt. Bryce James und die Zweitrunden-Picks der 76ers für 2027 könnten das Detail sein, auf das es am meisten ankam. Bleiben Sie bei TipsGG, um weiterhin über LeBrons Wechsel nach Philadelphia und dessen Bedeutung für die Zukunft des Vereins auf dem Laufenden zu bleiben.