Warriors sichern sich Sieg inmitten von Spannungen auf der Bank
Der 120:97-Sieg der Golden State Warriors gegen die Orlando Magic wurde beinahe von einem hitzigen Wortwechsel zwischen Steve Kerr und Draymond Green während einer Auszeit im dritten Viertel überschattet. Die Auseinandersetzung führte dazu, dass Green die Bank verließ und sich in die Umkleidekabine begab, was Fragen über den emotionalen Zustand des Teams aufkommen ließ.
Kerr stellt den Vorfall klar
Nach dem Spiel sprach Kerr die Situation an und erklärte, dass Greens Entscheidung, die Bank zu verlassen, freiwillig war:
Wir hatten eine hitzige Auseinandersetzung, das ist klar. Dann hat er sich entschieden, in die Umkleidekabine zu gehen, um sich abzukühlen. Das ist alles, was ich sagen werde, einige Dinge bleiben privat.
Kerr fügte später hinzu:
Er ist gegangen, wir haben weitergespielt, und das Team hat wirklich gut reagiert.
Green kehrte im vierten Viertel auf die Bank zurück, obwohl Kerr zugab, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht vorhatte, ihn wieder ins Spiel zu bringen.
Greens Sichtweise
Green erklärte sein Verhalten als eine Form der Selbstbeherrschung:
Die Gemüter erhitzten sich, und ich hielt es für besser, mich zurückzuziehen. In dieser Situation hätten sich die Dinge nicht verbessert.
Er reflektierte auch über den weiteren Kontext:
Basketball ist pure Emotion. Manchmal verliert man die Kontrolle, das passiert. Wir machen weiter.
Keine bleibende Wirkung
Trotz des Vorfalls spielten sowohl Kerr als auch Green dessen Bedeutung herunter. Kerr betonte, wie wichtig Green für die Mannschaft sei:
Wir brauchen Draymond. Er ist ein Champion, und wir sind schon lange zusammen. Es ist passiert, aber wir machen weiter.
Green schloss sich dieser Meinung an:
Wir sind gut. Wir kennen uns schon seit Jahren, es ist kein Problem, weiterzumachen.
Warriors bleiben konkurrenzfähig
Auf dem Spielfeld steuerte Green in rund 18 Minuten 9 Punkte und 7 Rebounds bei. Durch den Sieg verbesserten die Warriors ihre Bilanz auf 15-15 und bewiesen damit, dass sie trotz interner Reibereien konkurrenzfähig bleiben.
Lesen Sie auch: Warriors zögern, Kuminga zu verkaufen, legen Wert auf Stabilität im Kader

