Pedro Acosta, die 20-jährige spanische Sensation, scheint seine Zukunft mit Laserpräzision zu steuern – und sein Ziel ist Ducati. Obwohl er noch bis 2026 bei KTM unter Vertrag steht, hat der Red Bull KTM-Pilot keinen Hehl daraus gemacht, dass er mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit der RC16 unzufrieden ist. In Silverstone, wo er einen enttäuschenden 25. Platz belegte, gab Acosta ein vielsagendes Zitat von sich: “Ich bin nicht geduldig.”
Laut Sky Italia hat Acosta nur eine Präferenz für sein nächstes MotoGP-Kapitel – Ducati. Und es ist nicht irgendein Platz, den er anstrebt. Quellen besagen, dass sein Blick fest auf das VR46 Racing Team gerichtet ist, dem Satelliten-Team von Ducati, das schnell zu einem der konkurrenzfähigsten Teams im Feld geworden ist.
Acosta’s Botschaft: Gewinnen oder gehen
Das Fahrerlager ist in Aufruhr, und Honda, das bisher als Favorit für die Verpflichtung von Acosta galt, könnte Pech haben. Der junge Fahrer weigert sich Berichten zufolge, ein Angebot anzunehmen, das nicht ein um die Meisterschaft kämpfendes Motorrad beinhaltet. Angesichts der jüngsten Leistungsprobleme von Honda sind sie seiner Meinung nach nicht mehr Teil dieser Gleichung.
Doch trotz der Reibereien drängt Acosta nicht auf einen vorzeitigen Ausstieg bei KTM. Vertragliche Verpflichtungen und die jüngste finanzielle Stabilisierung von KTM dank der Partnerschaft mit Bajaj machen einen möglichen Wechsel kompliziert. Aber täuschen Sie sich nicht: Die Geduld des Spaniers ist am Ende, und seine Ambitionen sind klar.

Ducatis strategisches Spiel
Gigi Dall’Igna, der General Manager von Ducati, beobachtet die Situation von Acosta genau. Das VR46-Team ist nach wie vor die wahrscheinlichste Anlaufstelle, vor allem angesichts seiner bewährten Leistung mit einjährigen Desmosedici-Maschinen. Es gibt jedoch einen Joker: Franco Morbidelli. Morbidelli ist derzeit Vierter in der Gesamtwertung und sein Wiederaufstieg könnte Ducatis interne Umstrukturierungspläne komplizieren.
Dennoch verfügt Ducati über eine tiefe Bank an Optionen und die technische Feuerkraft, um mehrere konkurrenzfähige Motorräder einzusetzen. Wenn nicht VR46, dann gibt es Gerüchte über alternative Vereinbarungen innerhalb des Ducati-Rennnetzwerks, um Acostas Unterschrift zu sichern.
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Die Augen auf 2026 gerichtet – und die Uhr tickt
Während Acosta aktiv seine Optionen auslotet, ist sein aktuelles Team noch nicht aus der Gleichung gestrichen. Die zukünftige MotoGP-Strategie von KTM ist noch nicht definiert, auch wenn sich die Finanzen stabilisieren. Eine große Entwicklung oder Investition könnte das Blatt wenden – obwohl im Moment Ducati der einzige Weg zu Meisterschaftsruhm für Acosta zu sein scheint.
Eine Sache ist sicher: Die Entscheidung wird nicht schnell fallen. Wie Sky Italia es ausdrückt, “wird seine Zukunft wahrscheinlich erst sehr spät definiert werden”, was stark davon abhängt, was KTM plant und wie Ducati sein Aufgebot umgestaltet. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wird Acostas Wahl einzigartig sein – das Motorrad, das zum Sieg führt, und im Moment bedeutet das Ducati.