Der fünffache NBA-All-Star Kevin Love will angeblich nach Los Angeles zurückkehren – und sowohl die Lakers als auch die Clippers sind auf seinem Radar, wie Brett Siegel von ClutchPoints berichtet. Love, der nach einem kürzlichen Trade mit drei Teams nun bei den Utah Jazz unter Vertrag steht, scheint bereit zu sein, sich in seiner 18.
Die Buyout-Hürde
Es ist unwahrscheinlich, dass Love, der im September 37 Jahre alt wird, bei den Jazz bleiben wird, die auf einen Neuaufbau eingestellt sind. Laut Siegel
“In der Liga wird gemunkelt, dass Love in Los Angeles landen will…“
– was einen Buyout als nächsten Schritt wahrscheinlich macht.
Sowohl die Lakers als auch die Clippers haben derzeit einen freien Platz im Kader, aber die finanziellen Regeln der NBA machen dies weitaus komplizierter als eine einfache Unterzeichnung.
Kann Kevin Love zu den Clippers passen?
Auf dem Papier könnte Love ein wertvoller Stretch Big für einen Playoff-Anwärter wie die Clippers sein. Aber das Front Office von L.A. operiert nur 1,2 Millionen Dollar unter dem Hard Cap des ersten Vorfelds, so dass jeder Schritt unglaublich knapp wird. Kürzlich wurden Bradley Beal und Chris Paul verpflichtet, was den Verzicht auf Jordan Miller und Drew Eubanks zur Folge hatte.

Kevin Love. Quelle: thebiglead.com
Da Miller mit einem Zwei-Wege-Vertrag zurückkehrt und die meisten Verträge abgeschlossen sind, ist der einzige wirklich entbehrliche Name Kobe Brown, der noch seinen Rookie-Vertrag hat. Würden die Clippers einen Nachwuchsspieler abgeben, nur um einen alternden Veteranen zu verpflichten?
Was ist mit den Lakers?
Die Lakers befinden sich in einer ähnlichen Situation. Durch die Hinzunahme von Deandre Ayton und Marcus Smart über den Buyout-Markt waren sie gezwungen, sowohl Jordan Goodwin als auch Shake Milton zu entlassen. Außerdem sind sie nur noch 1,1 Millionen Dollar von ihrer ersten Schürze entfernt.
Der Verkauf von Gabe Vincent oder Dalton Knecht könnte Spielraum schaffen, aber nur auf Kosten von Draft-Kapital – nicht gerade ideal für einen Spieler wie Love, der wahrscheinlich nur wenige Minuten hinter Anthony Davis und Ayton spielen würde.
Die LA-Verbindung: Warum Kevin Love das will
Loves Verbindung zu LA ist tief verwurzelt. Er wurde in Santa Monica geboren und spielte in der High School für Lake Oswego (Spitzname “Lakers”), bevor er sich an der UCLA mit Russell Westbrook zusammentat. Obwohl er nie für eines der beiden NBA-Teams in L.A. auflief, hat die Stadt immer eine große Rolle in seinem Basketballleben gespielt.
Selbst wenn ein Buyout zustande kommt, könnte Love bis zur Saisonmitte warten – wenn sich die Gehaltsbeschränkungen lockern -, um bei einem der beiden Teams zu unterschreiben. Es geht nicht mehr nur um Spielzeit, sondern darum, seine Karriere zu seinen Bedingungen zu beenden, in einer Stadt, die seine Basketball-Geschichte geprägt hat.
Unterm Strich
Ein Wechsel von Kevin Love zu den Lakers oder Clippers ist emotional und möglicherweise auch strategisch sinnvoll. Aber die finanzielle Situation und die Tiefe des Kaders erschweren jeden sofortigen Wechsel. Ob er wieder in Lila und Gold oder in Rot und Blau der Clippers aufläuft, könnte vom Timing zur Saisonmitte und der Flexibilität der Geschäftsleitung abhängen.


