Serbiens EuroBasket-Kampagne hat einen schweren Schlag erlitten. Der Mannschaftskapitän und Haupttorschütze Bogdan Bogdanović wurde offiziell für den Rest des Turniers gesperrt, nachdem er sich einen Kniesehnenriss zugezogen hat, wie sowohl Meridian Sport als auch die serbische Nationalmannschaft bestätigen.
Die Verletzung ereignete sich während des jüngsten Spiels Serbiens gegen Portugal. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung wartete Bogdanović auf eine endgültige Entscheidung des medizinischen Personals der Los Angeles Clippers. Zum Leidwesen Serbiens bestätigte die Prognose einen Muskelfaserriss in der Kniesehne – eine Verletzung, die seine Teilnahme an der Europameisterschaft beendet.
Dies geht aus der offiziellen Erklärung des serbischen Verbandes hervor:
“Bei Bogdanović wurde ein Muskelfaserriss in der Kniesehne diagnostiziert, der ihn daran hindert, den Rest der Europameisterschaft zu spielen. In Absprache mit Bogdans Verein, den Los Angeles Clippers, wird sich der Kapitän einer intensiven Therapie in den Vereinigten Staaten unterziehen, um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden.“

Nikola Jokic und Bogdan Bogdanovic. Quelle: eurohoops.net
In Abwesenheit von Bogdanović wird nun der erfahrene Spielmacher Stefan Jović das Kapitänsamt für den Rest des Turniers übernehmen.
Der Verlust ist erheblich. Bogdanović ist nicht nur eine Führungspersönlichkeit, sondern auch einer der höchstdekorierten Spieler Serbiens, der bereits olympische Silber- und Bronzemedaillen, zwei WM-Silbermedaillen und eine EuroBasket-Silbermedaille in der Tasche hat. Sollte Serbien in diesem Jahr den Titel holen, wäre es sein erstes großes Gold und ein krönender Abschluss, selbst wenn er es von der Seitenlinie aus verdient.
Mit einer stolzen Nationalmannschaft und der Motivation, ihren Kapitän zu ehren, wird Serbien auch diesen Rückschlag verkraften können. Wettende und Fans sollten genau beobachten, wie Jović das Team in den nächsten Spielen führt – dies könnte ein entscheidender Moment in Serbiens EuroBasket-Geschichte sein.

