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Pep Guardiolas Carabao-Cup-Dilemma: Warum Marc Guéhi nicht gegen Arsenal spielen kann

05.02.2026, 09:13

Guardiolas Frustration über die Cup-Regel

2025/26England
$212Preispool
92Teams
PremierTier
Manchester City
Gewinner
Arsenal
2 Platz
-
3 Platz

Pep Guardiola besteht darauf, dass Marc Guéhi im Carabao-Cup-Finalefür Manchester City auflaufen darf – dochdie EFL hat ihm diese Möglichkeit verwehrt. Der englische Verteidiger ist im Pokal nicht spielberechtigt, nachdem er zuvor dreimal für Crystal Palace gespielt hat.

Doch die Situation ist nicht so einfach, wie sie scheint. In dieser Saison hat die EFL die Regeln für die Pokalsperre gelockert, so dass Spieler im Carabao Cup für zwei Vereine spielen können. Guéhi verpasste die Frist jedoch um sieben Tage – er unterschrieb bei City nach dem Halbfinal-Hinspiel gegen Newcastle.

12:30Beendet22.03.2026
0ArsenalEngland

Damit ist er der einzige Spieler, der in dieser Saison von dieser Regel betroffen ist.

“Die reine Logik sagt, dass er spielen können sollte”, sagte Guardiola gegenüber Reportern. “Aber die Regeln sind die Regeln”

Die EFL hat nicht vor, sie jetzt zu ändern – vor allem, weil Arsenal im Finale wartet.

Warum sich die Regeln geändert haben – und warum Guéhi durch die Maschen gefallen ist

Bis zu dieser Saison war ein Spieler, der im Carabao Cup eingesetzt wurde, für den Rest des Turniers an den Pokal gebunden. Diese Regel, die die Integrität des Wettbewerbs schützen sollte, war überholt, da die Transferfenster die Spielerbewegungen einschränkten.

Nach dem Vorbild der UEFA, die die Pokalbindung 2018 abschaffte, lockerten EFL und FA ihre Regeln. Im FA-Cup dürfen die Spieler nun für zwei Vereine spielen, ohne dass es einen Stichtag nach dem Wintertransferfenster gibt. Der Carabao Cup folgte diesem Beispiel, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Die Frist wurde auf das erste Halbfinalspiel festgelegt.

Guéhis Transfer fiel genau in dieses Zeitfenster. Hätte er bei einem europäischen Verein unterschrieben oder nicht für Palace gespielt, wäre er spielberechtigt gewesen. Stattdessen muss er nun von der Seitenlinie aus zusehen.

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Eine Regel im Wandel

Die EFL hat die Regel in dieser Saison bereits einmal geändert. Ursprünglich galt sie nur für Spieler, die von ihrem Stammverein ausgeliehen wurden, nicht aber für Spieler, die zurückgerufen wurden. Chelseas Marc Guiu fiel in diese Grauzone, nachdem er ein Tor für Sunderland erzielt hatte, bevor er an die Stamford Bridge zurückgeholt wurde. Später stellte die EFL klar, dass zurückgeholte Spieler auch für zwei Vereine auflaufen können.

Guardiolas Kritikpunkt? Der Stichtag erscheint ihm willkürlich. “Wenn es im FA Cup keine Frist gibt, warum dann im Carabao Cup“, fragte er. Die EFL behauptet, die Regeln seien von Anfang an klar gewesen – aber das wird die Enttäuschung von City vor dem Spiel gegen Arsenal am 22. März in Wembley nicht lindern.

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