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Christoph Roodhooft verrät, warum Mathieu van der Poel Strade Bianche meidet

06.03.2026, 05:22

Strategischer Wechsel für Mathieu van der Poel

Mathieu van der Poel wird die Strade Bianche 2026 trotz seines historischen Triumphs vor fünf Jahren auslassen. Alpecin-Deceuninck-Teamchef Christoph Roodhooft erklärt, dass sich das Rennen über die aktuellen technischen Prioritäten des niederländischen Meisters hinaus entwickelt hat. Der toskanische Klassiker gilt als prestigeträchtige Veranstaltung, doch der zunehmende physische Schwierigkeitsgrad zwingt den Fahrer zu einer Neuausrichtung seines Frühjahrsprogramms.

Die Entwicklung der Toskana-Klassiker

Der Hauptgrund für das Fehlen des Rennens liegt in den zunehmenden vertikalen Anforderungen des Rennens. Roodhooft schätzt, dass die Gesamthöhenmeterzahl im Vergleich zur Ausgabe 2021 um 20 bis 25 % gestiegen ist. Ein solches Profil macht die Veranstaltung für die traditionellen Klassiker-Spezialisten unerreichbar.

“In der Vergangenheit war dieses Rennen bereits an der Grenze für die klassischen, schlagkräftigen Fahrer. Aber damals konnte es noch gerade so funktionieren. Jetzt ist es über diese Grenze hinaus.”

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Im Jahr 2021 neutralisierte Mathieu van der Poel Julian Alaphilippe und Egan Bernal in Le Tolfe, bevor er nach Siena stürmte. Seit dieser Spitzenleistung ist er nur noch einmal in der Toskana angetreten: 2023 wurde er 15. Die Daten deuten darauf hin, dass der aktuelle Kurs reine Kletterer oder leichte Allrounder gegenüber kraftvollen Sprintern bevorzugt.

Konfrontation mit der Elite-Konkurrenz

Taktische Überlegungen in Bezug auf die Konkurrenz beeinflussen die Strategie von Alpecin-Premier Tech stark. Roodhooft verweist auf die Schwierigkeit, es mit Tadej Pogacar oder Tom Pidcock auf einem Terrain aufzunehmen, das eine anhaltende Kletterleistung auf losem Schotter belohnt.

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“Wenn man auf Pidcock oder Pogacar mit 100% trifft, wird es sehr schwer. Und ja: dann sollte sich Mathieu lieber auf andere Rennen konzentrieren.”

Das Team sieht das Zeitfenster zwischen Omloop Het Nieuwsblad und Tirreno-Adriatico als entscheidende Grundlage für den Formaufbau. Anstatt in Siena Erschöpfung zu riskieren, konzentriert man sich auf die Kopfsteinpflaster-Klassiker und die Monumente, wo Van der Poel dominiert. Die Vorbereitungsblöcke haben Vorrang vor dem unbestreitbaren ästhetischen Reiz der Schotterpisten. Obwohl Roodhooft zugibt, dass er es bedauert, eine so attraktive Veranstaltung zu verpassen, bleibt er pragmatisch, wenn es um die Realität des Wettbewerbs auf der modernen Strecke geht. Folgen Sie TipsGG für weitere Radsportanalysen.

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