Clippers scheitern im heimischen All-Star-Spiel
Los Angeles wird das NBA All-Star Game 2026 im Intuit Dome ausrichten, aber die Clippers werden keinen einzigen Spieler auf dem Spielplan haben. Ein eklatantes Versäumnis für eine Mannschaft, die in ihrem eigenen Hinterhof spielt.
Die Liga gab am Sonntag die Reservespieler bekannt, die von den Trainern der beiden Konferenzen ausgewählt wurden. Wie immer war die Auswahl nicht unumstritten. Nachfolgend finden Sie die verdienstvollsten Spieler, die nicht in die Liste aufgenommen wurden.
Paolo Banchero: Statistiken ohne Rampenlicht
Banchero gehört in dieser Saison zu den 25 besten Punktesammlern und Reboundsammlern und liefert außerdem 4,9 Assists pro Spiel. Seine Zahlen hätten ihm die zweite All-Star-Nominierung in Folge eingebracht.
Die 25:22-Bilanz von Orlando und Bancheros Verletzung zu Beginn der Saison haben ihn wahrscheinlich gekostet. Die Schwierigkeiten der Magic überschatteten sein starkes Einzelspiel.
Desmond Bane: Das fehlende Teil für Orlando
Bane, der als wichtige Verstärkung geholt wurde, erzielt durchschnittlich 19,3 Punkte, 4,4 Rebounds und 4,3 Assists. Seine Leistung hat sich noch nicht in einer All-Star-Auszeichnung niedergeschlagen.
Dies ist ein weiteres Jahr ohne eine erste Nominierung, was darauf hindeutet, dass der Teamerfolg in den Augen der Trainer immer noch schwerer wiegt als die individuelle Leistung.
Joel Embiid: MVP-Zahlen, begrenzte Minuten
Embiid kommt auf 26,2 Punkte, 7,5 Rebounds und 3,9 Assists pro Spiel. Da er aber aufgrund von Verletzungen nur 28 Spiele bestritten hat, verpasst er zum zweiten Mal in Folge das All-Star Game.
Der Standpunkt der Liga ist klar: Die Verfügbarkeit ist genauso wichtig wie das Talent.
James Harden: Eine Heimkehr ohne die Bühne
Harden kommt auf durchschnittlich 25,4 Punkte, 8,1 Assists und 3,1 Dreier pro Spiel. Dennoch wird der aus Los Angeles stammende Spieler nicht vor dem Publikum seiner Heimatstadt spielen.
Dies ist seine fünfte Absage in sechs Spielzeiten und ein Zeichen für die veränderte Wahrnehmung des 11-fachen All-Stars.
Brandon Ingram: Führend in Toronto, nicht im Kader
Ingram führt die Raptors mit 21,9 Punkten pro Spiel an, dazu kommen 5,9 Rebounds und 3,7 Assists. Toronto hat die viertbeste Bilanz im Osten.
Die Trainer wählten nur Scottie Barnes aus und ließen Ingram trotz einer konstanten Saison außen vor.
Kawhi Leonard: Ein Karrierejahr wird nicht belohnt
Leonard spielt eine seiner besten Offensivsaisons: 27,7 Punkte pro Spiel, Platz sieben in der NBA. Seine Steals und seine Freiwurfquote sind Spitzenwerte.
Dennoch ist dies seine vierte Ablehnung in fünf Jahren. Der Rekord der Clippers mag schaden, aber sein derzeitiges Niveau verdient mehr Anerkennung. Er könnte immer noch Giannis Antetokounmpo ersetzen, wenn der Bucks-Star ausfällt.
Lauri Markkanen: Aus der Weltmannschaft ausgeschlossen
Markkanen liegt mit 27,4 Punkten pro Spiel auf dem neunten Platz der Scoringliste. Der finnische Stürmer schien nach dem neuen Format eine sichere Bank für die Nationalmannschaft zu sein.
Stattdessen steht er nun vor drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten ohne All-Star-Auswahl.
Michael Porter Jr: Karrierehöchstwerte, Teamschwierigkeiten
Porter Jr. verzeichnet in seiner ersten Saison in Brooklyn Karrierebestwerte bei Punkten (25,6), Rebounds (7,3) und Assists (3,2).
Die drittschlechteste Bilanz der Nets im Osten hat ihn wahrscheinlich gekostet. Die Franchise hat seit 2022 keinen Spieler mehr entsandt.
Alperen Şengün: Talent ohne Rampenlicht
Şengüns Zahlen deuten auf All-Star-Potenzial hin, aber die Tiefe der Western Conference machte seinen Ausschluss weniger überraschend.
Wie Leonard könnte er Giannis ersetzen, wenn der Bucks-Star nicht verfügbar ist.
Was die Ausschlüsse verraten
Die Auslassungen bei den All-Stars 2026 zeigen mehr als nur übersehene Spieler. Sie spiegeln den Schwerpunkt der Liga auf Teamerfolg, Kontinuität und Ausgeglichenheit der Konferenzen wider.
Das Spiel wird immer noch ein Spektakel sein, aber für viele sind die Absagen schmerzhaft.
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