Claudio Ranieri hat das Angebot, die italienische Nationalmannschaft zu trainieren, offiziell abgelehnt und sich stattdessen dafür entschieden, seine neue Rolle als Berater beim AS Roma fortzusetzen. Die Entscheidung folgt auf die Entlassung von Luciano Spalletti, der nach der 0:3-Niederlage Italiens gegen Norwegen im ersten Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 2026 zurückgetreten war.
In einem Gespräch mit der italienischen Nachrichtenagentur ANSA bedankte sich Ranieri bei FIGC-Präsident Gabriele Gravina dafür, dass er für den hochkarätigen Posten in Betracht gezogen wurde.
“Ich danke Präsident Gravina für die Chance, die eine große Ehre ist, aber ich habe darüber nachgedacht und beschlossen, der Roma in meiner neuen Position voll zur Verfügung zu stehen”, sagte er
Der 73-Jährige beendete vor kurzem seine zweite Amtszeit als Trainer, nachdem er die Roma in der vergangenen Saison zu einem fünften Platz in der Serie A und zur Qualifikation für die Europa League geführt hatte. Während die Spekulationen über ein mögliches Comeback in der Nationalmannschaft zunahmen, bekräftigte Ranieri sein Engagement für das langfristige Projekt der Roma.
“Die Friedkins gaben mir ihre volle Unterstützung und Rückendeckung für meine Entscheidung bezüglich der Nationalmannschaft”, fügte er hinzu. “Aber die Entscheidung liegt allein bei mir.“
Die Roma hat inzwischen den ehemaligen Atalanta-Boss Gian Piero Gasperini zum Cheftrainer für die kommende Saison ernannt und damit eine neue Ära im Verein eingeläutet, in der Ranieri hinter den Kulissen die strategische Führung übernimmt.


