Pogačar reagiert mit Humor auf Evenepoels Teilnahme an der Flandern-Rundfahrt 2026
Tadej Pogačar ist aus Monaco in Belgien gelandet und hat sofort seine Reaktion auf die größte Neuigkeit der Radsportwelt mitgeteilt. Remco Evenepoel hat sich verpflichtet, am Sonntag, den 5. April, an der Flandern-Rundfahrt 2026 teilzunehmen. Damit wird das anstrengende Monument zu seinem Frühjahrskalender hinzugefügt und stellt eine unerwartete Herausforderung auf dem Kopfsteinpflaster dar.
Bei einem Auftritt in der belgischen Fernsehsendung Vive le Vélo am Donnerstagabend äußerte sich Pogačar offen zu Evenepoels Teilnahme.
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“Habe ich ihm schon eine Nachricht geschickt? Nein”, sagte Pogačar. “Ich war etwas überrascht von seiner Teilnahme, aber auch nicht wirklich. Es gab schon eine Weile Gerüchte.”
Der Zeitpunkt der Ankündigung amüsierte ihn. “Gestern war der 1. April, also war es vielleicht sogar ein Scherz”, lachte er. “Es ist schön, dass er teilnimmt.”
Belgischer Enthusiasmus stärkt Pogačars Zuversicht
Pogačar kam voller Zuversicht an und spürte sofort, wie intensiv die belgische Klassikersaison ist. Die Energie am Flughafen gab den Ton für sein Wochenende an.
“Ich kann es kaum erwarten, am Sonntag zu starten. Ich glaube, ich bin bereit dafür. Ich habe im Training viel dafür getan”, erklärte er. “Schon am Flughafen habe ich die Begeisterung der Fans gespürt. Die Leute warteten auf Unterschriften und Fotos.”
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Der Leader des UAE Team Emirates schätzt die flämische Radsportkultur sehr. “In Belgien werde ich auch am meisten anerkannt. Als ich das erste Mal die Ronde gefahren bin, fand ich es umwerfend, wie viele Menschen am Straßenrand standen. Verrückt, da durchzufahren. Man hat wirklich das Gefühl, dass Belgien die Wiege des Radsports ist.”
Frühjahrsform bleibt nach Mailand-Sanremo intakt
Pogačar hat eine makellose Frühjahrskampagne hingelegt und im März Siege bei Strade Bianche und Mailand-Sanremo errungen. Ein schwerer Sturz in der Nähe der Cipressa während des italienischen Monuments hätte seine Vorbereitung zum Scheitern bringen können, aber er erholte sich schnell.
“Sanremo ist eine andere Art von Rennen, aber ich hatte danach ein paar Tage Zeit, mich auszuruhen”, so Pogačar. “Überraschenderweise hat der Sturz keine schweren Schäden hinterlassen. Ich habe kaum darunter gelitten.”
Während er sich zu Hause erholte, verfolgte er die jüngsten Kopfsteinpflaster-Rennen aufmerksam. Sein Augenmerk galt dabei seinem Teamkollegen Florian Vermeersch, der an der E3, dem Wevelgeld und der Dwars door Vlaanderen teilnahm.
“Florian hat einen fantastischen Job gemacht”, sagte Pogačar. “Ich schicke ihm nach dem Rennen immer eine Nachricht. ‘Warum gewinnst du nicht?'”, scherzte er. “Nein, jeder im Team ist in guter Form. Am Sonntag zählen wir darauf, dass alle um den Sieg mitfahren.”