Manchester City rückt näher an den Titel heran, während der Vorsprung von Arsenal schrumpft
Das Titelrennen ist weiterhin offen, aber Manchester City geht mit Schwung in das Spiel in Burnley zur Wochenmitte. Mit einem Sieg würde Manchester City aufgrund der besseren Tordifferenz vor Arsenal liegen und die unberechenbare Situation weiter verschärfen.
Arsenal führt derzeit die Tabelle an, doch drei Faktoren sprechen dafür, dass City am Ende den Titel holen wird. Erstens sind sie durch das Ausscheiden aus dem europäischen Wettbewerb in einer kritischen Phase der Saison frischer. Zweitens hat Trainer Pep Guardiola eine feste Elf aufgestellt, eine Seltenheit für einen Taktiker, der normalerweise viel rotiert. Und drittens liefern die Spitzenkräfte in den entscheidenden Momenten immer wieder gute Leistungen ab.
Guardiolas Elf zeigt seltene Beständigkeit
Seit der Länderspielpause hat Guardiola in drei Spielen nur einen einzigen Wechsel vorgenommen – die Torhüter wurden zwischen dem FA-Cup-Spiel gegen Liverpool und dem Carabao-Cup-Finale gegen Arsenal ausgetauscht. Diese Stabilität ist untypisch für einen Trainer, der es gewohnt ist, zweimal pro Woche zu spielen.
In der Sturmreihe stimmt die Chemie. Das zentrale Mittelfeldduo Rodri und Bernardo Silva agiert mit seltener Präzision. Der Defensivblock hat sich gefestigt. Gegen Liverpool, Chelsea und Arsenal hat City neun Tore erzielt und nur eines kassiert.
Tiefe im Kader schützt vor Verletzungen
Guardiola verfügt über eine hervorragende Ersatzbank, die bei Verletzungen einspringt. Die Mannschaft stellt sich derzeit im Wesentlichen selbst auf. Wenn es darauf ankommt, kommen die Stars von City zum Einsatz. Erling Haaland wird sich in der zweiten Halbzeit als entscheidend erweisen.
Arsenal muss kompakt und geschlossen auftreten. Der Abstand zwischen dem Ersten und dem Zweiten ist zwar kleiner geworden, aber der Titel ist auf der Zielgeraden noch zu holen.

