Der Umbau des Mittelfelds von Manchester United unter Ruben Amorim könnte auf einen frühen Stolperstein gestoßen sein. Berichten aus Spanien zufolge macht Valencia große Fortschritte bei der Bindung von Javi Guerra an einen langfristigen Vertrag und könnte damit einem Wechsel ins Old Trafford in diesem Sommer einen Riegel vorschieben.
Valencia trotz anfänglicher Vertragsablehnung zuversichtlich
Der 22-jährige Guerra ist im Visier von United, nachdem er in zwei aufeinanderfolgenden La-Liga-Saisons mit sieben Toren und vier Vorlagen aus dem Mittelfeld beeindruckt hat. Da sein aktueller Vertrag noch weniger als zwei Jahre läuft, lehnte Valencia zunächst ab, als sie dem Spanier ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreiteten.
Doch laut Marca hat sich das Blatt gewendet. Die Verhandlungen sollen positiv verlaufen und Valencia ist optimistisch, einen Vertrag abzuschließen, der einen Verbleib Guerras im Mestalla bis 2029 vorsieht. Die vorgeschlagenen Bedingungen beinhalten angeblich eine dreifache Gehaltserhöhung ab der Saison 2025-26 und weitere Erhöhungen in den folgenden Jahren.
Keine weitere Mosquera-Situation
Valencia ist fest entschlossen, nicht den Fehler zu wiederholen, den sie mit Cristhian Mosquera gemacht haben, der kürzlich zu Arsenal wechselte, nachdem er eine Vertragsverlängerung abgelehnt hatte. Im Gegensatz zu Mosquera hat Guerra jedoch nicht den Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen. Aus dem Umfeld des Spielers ist zu hören, dass es seine Priorität ist, im Mestalla zu bleiben, sofern das sportliche Projekt seinen Ambitionen entspricht.
Berichten zufolge will Guerra mehr als nur eine Gehaltserhöhung. Er möchte die Gewissheit haben, dass Valencia bald in der obersten Liga mitspielen und nicht nur eine Saison überleben wird.
Man United beobachtet, hat aber noch nicht zugeschlagen
Trotz des offensichtlichen Interesses aus Amorims Lager hat Manchester United noch kein formelles Angebot abgegeben. Sie haben sich bisher nur informell erkundigt, was darauf hindeutet, dass sie abwarten wollen, wie sich die Gespräche über eine Vertragsverlängerung entwickeln, bevor sie einen Schritt machen.
In der Zwischenzeit war es der AC Mailand, der Valencias Entschlossenheit mit einem Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro (17,5 Millionen Euro) auf die Probe stellte, das sich aus einer festen Ablösesumme in Höhe von 16 Millionen Euro und 4 Millionen Euro an Zusatzkosten zusammensetzte. Dieses Angebot wurde jedoch schnell abgelehnt, da die Rossoneri noch kein besseres Angebot vorgelegt haben.
Guerras Aktienkurs steigt
Guerra, der bereits regelmäßig für Valencia aufläuft, wurde durch seine Leistungen für die spanische U21-Nationalmannschaft bei der letzten Europameisterschaft weiter aufgewertet. Bei der Viertelfinalniederlage gegen England erzielte er ein Tor und bewies damit, dass er auch auf der internationalen Bühne für Furore sorgen kann.
Da Amorim dem Mittelfeld von United Dynamik und technisches Flair verleihen möchte, ist Guerra der ideale Kandidat. Aber wenn Valencia seinen Willen durchsetzt, könnte es mit ihm vorbei sein, bevor es richtig angefangen hat.
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