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Kieferbruch von Luca Zidane gefährdet Algeriens WM-Kampagne
Luca Zidane, Algeriens Stammtorhüter, hat sich bei der 2:4-Heimniederlage von Granada gegen Almeria in der zweiten spanischen Liga am Sonntag einen Kiefer- und Kinnbruch zugezogen, der seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft gefährdet.
Der 27-jährige Sohn des ehemaligen französischen Nationalspielers Zinedine Zidane wurde nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler aus dem Spiel genommen und erlitt neben der Kieferverletzung auch eine Gehirnerschütterung.
Granada bestätigte, dass der Spieler für den Rest der Saison ausfallen wird. Eine längere Genesung oder eine Operation könnte seine Abwesenheit noch weiter verlängern.
“Der Spieler wird in Absprache mit dem medizinischen Personal des Vereins in den nächsten Stunden über die weitere Behandlung entscheiden”, teilte der Verein am späten Montag mit.
Torwartkrise für Algerien
Die Verletzung stellt für Algerien ein großes Problem auf der Torhüterposition dar. Die Ersatztorhüter Anthony Mandrea und Melvin Mastil fallen derzeit beide mit Verletzungen aus, so dass der Nationalmannschaft ein erfahrener Torhüter fehlt.
Die Weltmeisterschaft beginntfür Algerien am 16. Juni gegen Titelverteidiger Argentinien. Der Zeitpunkt von Zidanes Verletzung lässt der nordafrikanischen Mannschaft nur ein minimales Zeitfenster, um ihre Torhüterkrise vor dem Turnier zu lösen.
