Die Roma hat sich angeblich mit Brighton & Hove Albion geeinigt, um den Stürmer Evan Ferguson aus der Republik Irland im Sommer in die Serie A zu holen. Laut Transferexperte Fabrizio Romano handelt es sich dabei um eine Leihe für eine Saison mit einer Kaufoption in Höhe von 40 Millionen Euro (34,7 Millionen Euro) – ein strukturiertes Spiel mit ungenutztem Potenzial.
Brightons vergessenes Juwel für italienischen Neustart bereit
Die Aktie des 20-Jährigen ist seit seinem Durchbruch in der Saison 2022-23, in der er in 25 Spielen für Brighton in allen Wettbewerben 10 Tore erzielte, gesunken. Diese Form weckte das Interesse der Premier League, doch Fergusons Entwicklung geriet nach der Ankunft von Fabian Hürzeler und einem torlosen Leihspiel bei West Ham United ins Stocken.
Da Ferguson unter dem deutschen Trainer im Amex in Ungnade gefallen ist, könnte ein Wechsel ins Ausland seine Karriere wieder ankurbeln – und die Roma setzt auf ihn. Sollte er in der nächsten Saison auch nur ein einziges Mal in der Serie A auflaufen, würde Ferguson zu einem exklusiven Klub von Iren gehören, die bereits in der höchsten italienischen Spielklasse aufliefen.
Fünfter Ire in der Geschichte der Serie A
Ferguson steht am Rande einer seltenen Ehre. Sollte der Vertrag zustande kommen und er sein Debüt in der Serie A geben, wäre er erst der fünfte irische Spieler, dem dies gelingt. Er würde auf Liam Brady, Robbie Keane, James Abankwah und den derzeitigen Udinese-Flügelverteidiger Festy Ebosele folgen. Das ist seltene Luft und eine Chance, seinen Namen in die irische Fußballfolklore einzutragen.
Romas Stürmerwechsel: Warum Ferguson passt
Die Roma, jetzt unter Gian Piero Gasperini, baut ihren Angriff um. Tammy Abraham und Eldor Shomurodov sind auf Leihbasis abgereist, während Paulo Dybala mit einer Sehnenverletzung kämpft. Der ukrainische Torjäger Artem Dovbyk ist nach wie vor die wichtigste Option im Angriff, doch die Roma braucht Tiefe und Dynamik in der Offensive – Qualitäten, die Ferguson trotz der jüngsten Rückschläge immer noch verspricht.
Die Einbindung in Gasperinis flüssiges Pressing-System könnte Fergusons Bewegungsabläufen und seinem Arbeitstempo zugute kommen und ihm sowohl Einsatzminuten als auch die Möglichkeit bieten, sich in einem hochtaktischen Umfeld weiterzuentwickeln. Und da die Roma an der Europa League 2025/26 teilnimmt, werden sich ihm viele Möglichkeiten bieten.
Abpfiff
Für Ferguson ist dies nicht nur ein Wechsel, sondern auch eine Neuorientierung. Die Roma setzt auf einen Spieler, der sich in der Königsklasse bewährt hat, um seine Form wiederzufinden und sich auf einer der größten Bühnen Europas zu beweisen. Die 40-Millionen-Euro-Klausel zeugt von Ehrgeiz; jetzt liegt es an Ferguson, sie zu erfüllen.

