Atlético Madrid bereitet sich auf einen Wechsel auf der Rechtsverteidigerposition vor, da Nahuel Molina kurz vor dem Aus steht. Der argentinische Verteidiger hat nach einer vielversprechenden Debütsaison Schwierigkeiten, seine Form zu halten, und Klubinsider vermuten, dass die Entscheidung, ihn abzugeben, sowohl taktische als auch administrative Gründe hat.
Molina beeindruckte zunächst nach der Weltmeisterschaft 2022 in Katar und absolvierte in dieser Saison unter Diego Simeone über 3.700 Minuten. Seitdem hat er jedoch an Einfluss verloren, was den Trainer dazu veranlasste, auf der rechten Seite mehr auf den vielseitigen Marcos Llorente zurückzugreifen.
Wie die spanische AS berichtet, hat Atlético bereits Jesús Areso von Osasuna als Molina-Ersatz ausgemacht. Hinter den Kulissen laufen die Gespräche auf Hochtouren, denn die Madrilenen wollen einen Deal abschließen, der gleichzeitig einen Platz für einen Nicht-EU-Spieler freimacht – eine wichtige Voraussetzung für die Verpflichtung von Thiago Almada, dem hochkarätigen Neuzugang des Sommers
Molina hat einen Vertrag bis 2027, was bedeutet, dass es sich bei einem Wechsel wahrscheinlich um einen dauerhaften Transfer handeln würde, auch wenn die Möglichkeit eines Leihgeschäfts weiterhin im Raum steht. Als Favorit gilt Villarreal, das angeblich einen dynamischen Außenverteidiger mit einem ähnlichen Profil wie Molina sucht.
Für Atlético geht es nicht nur um den Austausch von Spielern, sondern auch um die Optimierung des Kaders, die Verwaltung der Ausländerkontingente und die Vorbereitung auf eine anspruchsvolle Saison. Während sich das Sommerfenster aufheizt, dürfte Molinas Zukunft einer der nächsten wichtigen Dominosteine sein, die fallen
