Wolves entlassen Pereira nach schlechtem Ligastart
DieWolverhampton Wanderers haben den Vertrag mit Cheftrainer Vitor Pereira nach einem schlechten Start in die Premier-League-Saison (kein Sieg in den ersten 10 Spielen) gekündigt.
Die 0:3-Niederlage gegen Fulham am Samstag war bereits die achte Niederlage, so dass die Wolverhampton Wanderers mit acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz das Schlusslicht der Tabelle bilden.
Pereira, der das Amt im Dezember 2024 übernahm und im September einen neuen Dreijahresvertrag unterzeichnete, sah sich einer wachsenden Unzufriedenheit der Fans gegenüber. Die Spannungen erreichten ihren Höhepunkt nach der 2:3-Niederlage gegen Burnley in der vergangenen Woche, als er nach hitzigen Auseinandersetzungen mit den Anhängern im Molineux-Stadion abgeführt werden musste.
Trotz des Erreichens des Achtelfinales im Carabao-Cup, wo man gegen Chelsea ausschied, war die Form der Wolves in der Liga ein großes Problem. In Pereiras Amtszeit gab es wichtige Abgänge, darunter Matheus Cunha für 62,5 Mio. £ zu Manchester United, Rayan Ait-Nouri für 31 Mio. £ zu Manchester City und Kapitän Nelson Semedo zu Fenerbahce.
Die Ungewissheit über die Zukunft von Jorgen Strand Larsen trug ebenfalls zu den Ablenkungen bei, die der Verein außerhalb des Spielfelds erlebte. Pereira hatte inmitten der Turbulenzen fünf Neuverpflichtungen unter Dach und Fach gebracht.
In der vergangenen Saison belegten die Wolves den 19. Platz, als Pereira Gary O’Neil ablöste, doch er schaffte es, den Verein auf Platz 16 und damit in die Sicherheit zu führen.
