Victor Osimhen wird nicht an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen, nachdem Nigeria die Qualifikation verpasst hat und im November 2025 im Endspiel der afrikanischen Playoffs gegen die DR Kongo unterlag. Damit scheitern die Super Eagles zum zweiten Mal in Folge in den Playoffs für die Weltmeisterschaft – und ein herber Rückschlag für einen der besten Stürmer Afrikas.
Mit 27 Jahren sollte Osimhen eigentlich im besten Alter sein. Stattdessen wird er sich Nordamerika 2026 von zu Hause aus ansehen
Nigeria gegen DR Kongo: Was ist schief gelaufen?
Nigerias Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft endeten mit einem 1:1-Unentschieden und einer 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die DR Kongo am 16. November 2025 in Rabat.
Sie begannen gut. Frank Onyeka erzielte in der 3. Minute ein Tor und brachte die Super Eagles damit früh in Führung. Doch ein Abwehrfehler von Wilfred Ndidi in der 32. Minute ermöglichte Meschak Elia den Ausgleich, wodurch sich das Momentum zu Gunsten der DR Kongo verschob, die in der Folge den Ballbesitz über weite Strecken kontrollierte.
Die entscheidenden Wendepunkte waren klar
- Defensiver Lapsus: Ndidis Fehler führte direkt zum Ausgleichstreffer.
- Die Verletzung von Osimhen: Als er zur Halbzeit mit einer Oberschenkelzerrung 2. Grades ausgewechselt wurde, verlor Nigeria seine wichtigste Offensivkraft und die Gefahr aus der Luft.
- Versäumte Elfmeter: Durch Fehlschüsse von Bassey und Simon geriet Nigeria in Rückstand, bevor Semi Ajayis Versuch im Elfmeterschießen gerettet wurde.
Damit war die nigerianische Kampagne für die Weltmeisterschaft 2026 beendet
Osimhen’s Schlüsselmomente in der Qualifikation
Trotz des nigerianischen Scheiterns war Osimhen immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.
Im März 2025 erzielte er beim 2:0-Sieg gegen Ruanda zwei Treffer. Im Playoff-Halbfinale gegen Gabun erzielte er einen entscheidenden Doppelpack, der zum 4:1-Sieg in der Verlängerung führte. Zu Beginn der Kampagne erzielte er einen Hattrick gegen Benin.
Die Verfügbarkeit war jedoch unbeständig
Verletzungen, die die Kampagne unterbrachen
Osimhens Qualifikationsreise wurde durch wiederkehrende Verletzungen stark beeinträchtigt
- Juni 2025: Muskelverletzung, vierwöchige Sperre – verpasste die Qualifikationsspiele für Südafrika und Benin.
- September 2025: Schienbeinprellung gegen Ruanda, Ausschluss nach 35 Minuten.
- November 2025: Kniesehnenzerrung (Grad 2) während des Playoff-Finales gegen die DR Kongo.
Frühere Oberschenkelprobleme aus dem Jahr 2023 beeinträchtigten ebenfalls die Kontinuität.
Für Nigeria bedeutete dies, dass ihr gefährlichster Angreifer in entscheidenden Momenten häufig nicht zur Verfügung stand. Für Osimhen bedeutete dies eine Störung des Spielrhythmus in wichtigen Partien
Warum Nigeria insgesamt gescheitert ist
Bei näherer Betrachtung war Nigerias Qualifikationskampagne schon lange vor dem Playoff-Finale fragil.
Die Mannschaft erreichte die Playoffs nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz, hatte Probleme mit der defensiven Stabilität und konnte das Mittelfeld gegen gut organisierte Gegner nicht kontrollieren.
In den Qualifikationszyklen der Elite entscheiden feine Unterschiede über das Ergebnis.
Nigeria scheiterte immer wieder an ihnen
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Was dies für Osimhen bedeutet
Mit seinen 27 Jahren ist Osimhen nach wie vor einer der begehrtesten Stürmer in Europa, der ein hohes Pressing mit explosiven Abschlüssen kombiniert. Aber internationale Turniere prägen das Vermächtnis.
Das Verpassen von zwei Weltmeisterschaften in Folge (nach der Playoff-Niederlage gegen Ghana 2022) ist ein bedeutender Rückschlag für Spieler und Nation. Seine nächste Chance würde sich ihm 2030 bieten – im Alter von 31 Jahren. Im Moment konzentriert er sich ganz auf den Vereinsfußball
Endgültiges Urteil
Victor Osimhen wird bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 nicht zum Einsatz kommen. Nigerias Playoff-Niederlage gegen die DR Kongo – geprägt von Defensivfehlern, verschossenen Elfmetern und Osimhens Verletzung in der Halbzeitpause – beendete diese Möglichkeit.
Für Nigeria ist es eine weitere schmerzhafte Phase des Wiederaufbaus. Für Osimhen ist es eine Erinnerung daran, dass der internationale Fußball keine Garantien bietet – nicht einmal für die Elite.