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Vuelta a España 2025: Etappe 7 Quoten & Vorschau

29.08.2025, 03:59

Die siebte Etappe der Vuelta a España 2025 führt das Peloton in das Herz der Pyrenäen und damit zum ersten wirklich bergigen Showdown des diesjährigen Rennens. Auf 188 Kilometern mit unerbittlichen Anstiegen verspricht die 7. Etappe ein entscheidendes Gipfelfinale am Cerler – das bisher härteste Bergfinale. Die Frage bleibt: Werden die Favoriten auf den Gesamtsieg ihre Chance nutzen oder wird weiterhin Vorsicht herrschen?

Eine brutale Pyrenäen-Prüfung

Vuelta a España 2025 Stage 7 Route

Die Etappe beginnt mit einer unmittelbaren Herausforderung: dem Port del Cantò, einem 25 Kilometer langen Anstieg mit knapp über 4 %. Aber lassen Sie sich nicht vom Durchschnitt täuschen – die ersten Rampen weisen eine doppelt so hohe Steigung auf, ein ideales Terrain für die Ausreißer des Tages. Von dort aus müssen die Fahrer zwei Anstiege der zweiten Kategorie im Mittelteil der Etappe bewältigen, um sich vor dem Showdown am Cerler zu erholen.

Der Schlussanstieg zum Cerler misst 12,1 Kilometer bei 5,9 %. Auf dem Papier sieht er gleichmäßig aus – doch die Realität ist härter. Mit zwei kurzen Abfahrten, die das Profil abflachen, liegt ein Großteil des Anstiegs bei durchschnittlich 8 %. Enge Serpentinen und eine explosive Steigung auf den letzten Kilometern bedeuten, dass es keinen Platz zum Verstecken geben wird.

Wetter & Taktik

Die Vorhersagen deuten auf die Möglichkeit von Regen hin, obwohl die Genauigkeit in dieser Woche fraglich war. Nasse Abfahrten in den Pyrenäen sind immer tückisch, und wenn sich die Bedingungen verschlechtern, wird die Spannung um die Positionierung zunehmen. Vor dem Anstieg zum Cerler ist ein nervöses Rennen zu erwarten, vor allem, da die Gesamtwertung noch immer sehr ausgeglichen ist.

Quoten für Etappe 7

Fahrer Quoten
Jonas Vingegaard 2.50
Joao Almeida 9.00
Giulio Ciccone 11.00
Jota Rebe 13.00
Chris Harper 26.00
Eddie Dunbar 26.00
Felix Gall 34.00
Juan Ayuso 34.00
Marc Soler 34.00
Sepp Kuss 34.00
Marco Frigo 41.00
Matteo Jorgenson 41.00
Pablo Castrillo 41.00
Wout Poels 41.00
Antonio Tiberi 51.00
David Gaudu 51.00
Egan Bernal 51.00
Giulio Pellizzari 51.00

Wichtige Anwärter

Jonas Vingegaard (Visma | Lease a Bike)

Der Titelverteidiger der Tour de France muss noch sein ganzes Können unter Beweis stellen. Auf der 6. Etappe saß er bequem in den Rädern und ließ andere die Arbeit machen. Mit Teamkollegen wie Sepp Kuss und Matteo Jorgenson in der Reserve kann Visma den Rhythmus vorgeben. Es ist zu erwarten, dass Kuss auf Cerler früh beschleunigen wird, um Vingegaard die Möglichkeit zu geben, zuzuschlagen. Es ist unwahrscheinlich, dass er so früh schon dominiert, aber Zeitgewinne sind durchaus in Reichweite.

Giulio Ciccone (Lidl-Trek)

Ciccone hat einen starken und aggressiven Eindruck gemacht, auch ohne ein starkes Team, das ihn unterstützt. Seine Kletterfähigkeiten passen besser zu denen von Vingegaard als die meisten anderen, und die Steigungen in Cerler könnten es ihm ermöglichen, den Dänen erneut zu testen. Erwarten Sie, dass er reaktiv fährt, aber wenn die Etappe bis zum Finale kontrolliert bleibt, ist Ciccone einer der wenigen, die mit Überzeugung angreifen können.

João Almeida (UAE Team Emirates)

Da Juan Ayuso aus dem Kampf um die Gesamtwertung herausgerutscht ist, ist Almeida der unangefochtene Spitzenreiter der UAE. Sein Dieselmotor eignet sich besser für lange, zermürbende Anstiege, und die explosiven Rampen von Cerler sind weniger vorteilhaft. Almeidas Fähigkeit, Verluste zu begrenzen – wie er es gestern gegen Ciccone und Vingegaard getan hat – hält ihn jedoch im Rennen. Seine besten Chancen hat er vielleicht später im Rennen, aber man sollte ihn hier nicht ausschließen.

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GC Bild

Hinter dem Spitzentrio beginnen sich die Konkurrenten zu trennen. David Gaudu sieht stark, aber unbeständig aus, was bestenfalls auf einen Kampf um die ersten fünf Plätze hindeutet. Mikel Landa und Ben O’Connor sind immer noch auf der Suche nach ihrer Topform, auch wenn beide vielleicht auf lange Sicht etwas riskieren wollen. Fahrer wie Felix Gall, Egan Bernal, Antonio Tiberi und das BORA-Duo Jai Hindley und Giulio Pellizzari bleiben solide Top-10-Anwärter.

In der Zwischenzeit überrascht Tom Pidcock weiterhin mit konstanten Kletterleistungen und positioniert sich für eine mögliche Top-10-Platzierung. Der junge Amerikaner Matthew Riccitello fährt ebenfalls beeindruckend und hält sich im Gespräch für die Gesamtwertung.

Ausreißer vs. GC Showdown

Wird eine Ausreißergruppe die GC-Party verderben? Im Gegensatz zu Visma ist es unwahrscheinlich, dass Bahrain die Führung des Rennens so einfach abgibt. Dennoch werden Opportunisten mit zunehmender Freiheit im Rennen ihre Chancen wittern. Achten Sie auf Louis Meintjes, Javier Romo, Chris Harper, Marco Frigo, Wout Poels, Harold Tejada und sogar einen wiedererstarkten Juan Ayuso, der versucht, seine Vuelta mit einem Etappensieg zu retten.

Urteil

Die 7. Etappe wird das erste echte Duell um die Gesamtwertung der diesjährigen Vuelta sein. Ob sie ein Feuerwerk entfacht oder in einem weiteren Patt endet, hängt weitgehend von Vingegaards Ehrgeiz und der Bereitschaft von Rivalen wie Ciccone und Almeida ab, auf den Serpentinen von Cerler alles zu riskieren. So oder so werden die Pyrenäen die Konturen der Gesamtwertung 2025 prägen.

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