Wenn die UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2025 in der Gruppe A fortgesetzt wird, wollen die Schweiz (w) und Island (w) in Bergen die ersten Punkte der Saison einfahren. Diese Begegnung ist nicht nur für die unmittelbaren Gruppenambitionen von Bedeutung, sondern blickt auch auf eine faszinierende jüngere Geschichte zurück, denn im letzten großen Aufeinandertreffen gab es ein spannendes 3:3-Unentschieden. Da beide Mannschaften mit unterschiedlichen taktischen Konzepten und vielen kreativen Talenten antreten, können die Fans ein Schachspiel zwischen den Mannschaften von Inka Grings und Þorsteinn Halldórsson erwarten.
Zwei Spielerinnen, die man im Auge behalten sollte: Auf Schweizer Seite wird die Offensivkraft Géraldine Reuteler, die in ihrem letzten Spiel sechs Treffer erzielte, der Schlüssel zum Durchbrechen der isländischen Abwehrreihen sein. Auf isländischer Seite könnte die Dynamik von Sveindis Jane Jonsdottir auf der Flanke und ihr starkes Pressing die Schweizer Abwehr vor echte Probleme stellen, denn ihr Arbeitstempo und ihre Beweglichkeit sind für Islands Übergangsspiel unerlässlich.
Heiße Statistik: Die Schweiz (w) hat in den letzten fünf Spielen im Durchschnitt 17 Schüsse pro Spiel abgegeben, was auf eine anhaltende Offensivleistung hindeutet, während Island (w) mit nur 5 Eckbällen in letzter Zeit sehr diszipliniert agiert hat, was ein Beweis für die kompakte Abwehrleistung ist
| 🏆Das Turnier: | UEFA-Europameisterschaft der Frauen 2025, Gruppe A |
| 🏟Austragungsort: | Brann Stadion, Bergen |
| 🗓️Datum: | 06.07.2025 |
| ⏰Uhrzeit: | 22:00 MESZ |
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Schweiz (w) gegen Island (w) Vorhersage
In Anbetracht der ähnlichen Form beider Teams, die in diesem Jahr jeweils eine Siegquote von 13 Prozent aus acht Spielen aufweisen, sollten Wettende eine hart umkämpfte Angelegenheit erwarten. Die durchweg höhere Trefferquote der Schweiz deutet jedoch auf eine Mannschaft hin, die sich mehr Offensivchancen herausspielt. Die taktische Flexibilität der Schweizer, die häufig in einem 5-3-2 agieren, erlaubt es ihnen, die Räume im Mittelfeld zu überladen und in der Breite zu agieren, was das traditionelle 4-4-1-1 Islands in Bedrängnis bringen könnte.
Allerdings hat keine der beiden Mannschaften defensiv überzeugt. Die letzten fünf Spiele der Schweiz zeigen eine Tendenz zu Gegentoren (im Durchschnitt nur ein Tor und 1,5+), während Island häufig mehr als ein Dutzend Schüsse pro Spiel zulässt und Schwierigkeiten hat, den Ball in höheren Lagen zu halten.
Was die Disziplin angeht, sind beide Teams relativ gleichauf: Die Anzahl der Fouls pro Spiel ist vergleichbar (jeweils acht), und beide Teams haben in den letzten Spielen eine gelbe Karte erhalten. Die Schweiz hat jedoch eine höhere Passgenauigkeit (durchschnittlich 81 Prozent im Vergleich zu 68 Prozent bei den letzten Spielen) und sollte daher mehr Spielphasen kontrollieren, insbesondere im Mitteldrittel. Dies spricht für eine Wette auf die Schweiz mit asiatischem Handicap (0), die im Falle eines weiteren hart umkämpften Unentschiedens eine Absicherung bietet.
Angesichts der jüngsten Schwächen beider Mannschaften in der Defensive und der mangelnden Effizienz im Abschluss ist eine Wette auf weniger als 2,5 Tore durchaus lohnenswert, doch angesichts des letzten Aufeinandertreffens beider Teams sind Tore für beide Mannschaften attraktiv. Die Anzahl der Eckbälle dürfte überdurchschnittlich hoch sein, da die Schweiz mit ihrem prägnanten Spiel aus weiten Angriffen heraus immer wieder Standardsituationen schafft
| 🔥Heißer Tipp: | Schweiz (w) Unentschieden Keine Wette |
| ⚽Tore insgesamt: | Unter 2,5 |
| 💥Beide Teams erzielen ein Tor: | Ja |
| 🎯Eckbälle insgesamt: | Über 8,5 |
Team-Analyse
Schweiz (w):
Die jüngsten Ergebnisse der Schweiz zeigen eine gemischte Bilanz. Der knappen 1:2-Niederlage gegen Norwegen (w) zum Gruppenauftakt ging ein beeindruckender 4:1-Sieg gegen die Tschechische Republik (w) voraus, doch danach gab es ein torloses Remis bei der erneuten 0:1-Niederlage gegen Norwegen und eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Frankreich (w). Das dramatischste Spiel der letzten Zeit war das 3:3-Unentschieden gegen Island, bei dem die hohe Schusszahl und der Offensivdrang der Schweiz im Vordergrund standen. Defensivschwächen, die zu zahlreichen Gegentoren bei Standardsituationen und in der Vorwärtsbewegung führten, behindern jedoch weiterhin das Weiterkommen
Island (w):
Bei der 0:1-Niederlage gegen Finnland im ersten Gruppenspiel traten einige altbekannte Probleme zutage: geringe Schussausbeute (nur 13 Schüsse insgesamt), wenig Ballbesitz und Schwierigkeiten, kompakte Abwehrreihen zu knacken. Der einzige Sieg in den letzten fünf Spielen gelang mit 3:1 gegen Serbien (w), doch gegen höherklassige Gegner fehlte es an Konstanz, was sich in Niederlagen gegen Frankreich und Norwegen äußerte. Defensiv steht Island relativ solide, hat aber in den vorderen Bereichen nicht genug zu bieten, um besser organisierte Mannschaften konsequent in Bedrängnis zu bringen, was sich in der geringen Torausbeute und einem einzigen Torschuss im letzten Spiel zeigt
Die letzten Kopf-an-Kopf-Spiele
| Statistik | Schweiz (w) | Island (w) |
|---|---|---|
| Tore | 3 | 3 |
| Schüsse insgesamt | 17 | 13 |
| Freistöße | 8 | 8 |
| Eckstöße | 7 | 5 |
| Fouls insgesamt | 8 | 8 |
| Passgenauigkeit (%) | 81 | 68 |
| Abfangjäger | 7 | 9 |
| Abseits | 3 | 0 |
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Island (w). Quelle: Offizielle Website
Quoten und Siegwahrscheinlichkeit vor dem Spiel: Die Schweiz (w) ist Favorit
- Moneyline Schweiz (w) 2,04 | Island (w) 3,72
- Unentschieden 3,40
- Über/Unter Über 2,5 2,18 | Unter 2,5 1,66
- BTTS (beide Teams erzielen ein Tor) Ja 1.85 | Nein 1.83
Die Buchmacher geben der Schweiz (w) aufgrund ihrer kontinentalen Heimstärke und ihrer höheren Offensivleistung den Favoritenstatus. Die Quoten für ein Unentschieden und für Island (w) sind jedoch besonders attraktiv und spiegeln die Ausgeglichenheit der letzten Duelle und die Formschwierigkeiten beider Teams wider. Der geringe Unterschied bei den BTTS-Quoten (beide Teams erzielen ein Tor) zeigt, dass die Buchmacher davon ausgehen, dass ein offenes Spiel zu Toren auf beiden Seiten führen kann. Die Quote von unter 2,5 Toren ist angesichts der jüngsten Ergebnisse beider Mannschaften immer noch der leichte Favorit, aber da beide Teams eine zweite Niederlage in Folge vermeiden wollen, ist eine spannende erste Halbzeit wahrscheinlich. Insgesamt lohnt es sich, auf die Schweiz zu setzen und ein Unentschieden zu sichern oder BTTS als Alternative in Betracht zu ziehen
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Mögliche Startaufstellungen

Schweiz (w) mögliche Startelf
- GK: Livia Peng
- DF: Noelle Maritz, Viola Calligaris, Julia Stierli, Nadine Riesen, Laia Balleste
- MF: Lia Wälti, Smilla Vallotto, Noemi Ivelj
- FW: Géraldine Reuteler, Alisha Lehmann
Es wird erwartet, dass die Schweiz ihr bevorzugtes 5-3-2 beibehalten wird, um die Abwehr zu stärken und den Außenverteidigern Maritz und Riesen die Möglichkeit zu geben, in die Höhe zu gehen und für Breite zu sorgen. Livia Peng ist weiterhin die erste Wahl als Torhüterin, während Wälti das Mittelfeld dirigiert. Vorne sorgen vor allem Reuteler und Lehmann mit ihrer Schnelligkeit für Gefahr, während Smilla Vallotto im Zentrum für ein Gleichgewicht zwischen Angriff und Verteidigung sorgt. Maritz’ Pässe aus dem Rückraum und Stierlis Flugkraft sind sowohl im Aufbau als auch bei Standardsituationen entscheidend.
Zu beobachtende Spielerinnen: Das Stellungsspiel von Géraldine Reuteler und die Fähigkeit von Lia Wälti, das Tempo zu diktieren

Island (w) mögliche Startelf
- GK: Cecilía Rán Rúnarsdóttir
- DF: Gudrun Arnardottir, Glódís Perla Viggósdóttir, Ingibjörg Sigurðardóttir, Gudny Arnadottir
- MF: Alexandra Jóhannsdóttir, Saedis Heidarsdottir, hildur antonsdottir, lea karolina vihjalmsdottir
- FW: Sandra Jessen, Sveindis Jane Jonsdottir
Islands 4-4-1-1 stützt sich auf Rúnarsdóttirs Gelassenheit im Tor und die defensive Führung von Viggósdóttir. Jóhannsdóttir und Antonsdottir sorgen im zentralen Mittelfeld für Stabilität und Laufbereitschaft, während Jessen und Jonsdottir im Angriff für vertikalen Schwung und Kombinationsspiel sorgen. Jonsdottir wird die Räume hinter den Schweizer Außenverteidigern ausnutzen, während Arnardottir mit ihrer Verteilungskraft aus dem Rückraum der Schlüssel zu schnellen Kontern sein wird.
Beobachtende Spielerinnen: Sveindis Jane Jonsdottir kann mit ihrem Pressing und ihren Bewegungen die manchmal statische Schweizer Abwehr in Schwierigkeiten bringen
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Schweiz (w). Quelle: Offizielle Website
Meine Meinung zum Spiel
Mein Haupttipp: Schweiz (w) Unentschieden Keine Wette.
Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten gezeigt, aber die Schweiz ist aufgrund der besseren Passgenauigkeit und des höheren Schussvolumens in der Offensive der wahrscheinlichere Sieger, wenn auch nicht mit großem Vorsprung. Erwarten Sie ein hart umkämpftes Spiel mit einigen guten Momenten auf beiden Seiten, aber das strukturierte Aufbauspiel der Schweiz und die Stabilität im Mittelfeld dürften den Ausschlag zu ihren Gunsten geben. Die isländische Energie und die schnellen Konter werden das Spiel bis zum Schlusspfiff spannend machen. Für Wettende ist es am sichersten, auf die Schweiz zu setzen und ein Unentschieden zu sichern oder darauf zu setzen, dass beide Teams ein Tor schießen

