Die Fiorentina hat Stefano Pioli offiziell zum neuen Cheftrainer ernannt und ihm einen Dreijahresvertrag gegeben, mit dem er zum zweiten Mal zum Verein zurückkehrt. Der 58-jährige Italiener übernimmt das Amt nach einer kurzen Amtszeit bei Al-Nassr in Saudi-Arabien, das er im vergangenen Monat verlassen hatte.
Diese Entscheidung kommt nur wenige Wochen, nachdem die Fiorentina den Vertrag des ehemaligen Trainers Raffaele Palladino verlängert hatte, der drei Wochen später unerwartet zurücktrat. Die Rückkehr von Pioli bietet Stabilität und Vertrautheit für einen Verein, der ein neues Kapitel aufschlägt.
Pioli ist kein Unbekannter für die Anhänger der Viola. Er trug das Trikot der Fiorentina von 1989 bis 1995 als Spieler und leitete die Mannschaft zwischen 2017 und 2019 von der Trainerbank aus. Nach seiner letzten Zeit bei Fiorentina führte er den AC Mailand in der Saison 2021/22 zum Titel in der Serie A, bevor er sich in die saudische Profiliga wagte.
“Ich freue mich sehr, dass Stefano Pioli der neue Trainer der ersten Mannschaft der Fiorentina ist”, sagte Vereinspräsident Rocco Commisso. “Vom ersten Moment an, als ich mit ihm gesprochen habe, habe ich einen Trainer mit großen menschlichen Werten kennengelernt, der bereit ist, alles für diesen Verein und diese Stadt zu tun, die er sehr gut kennt und zu der er eine enge Beziehung hat.”
Die Fiorentina beendete die vergangene Saison in der Serie A auf dem sechsten Tabellenplatz und sicherte sich damit einen Platz in der UEFA Conference League. Mit der Rückkehr von Pioli will der Verein auf diesem Fundament aufbauen und sowohl im nationalen als auch im europäischen Wettbewerb weiter vorankommen.
Die Ernennung von Pioli ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des Managements in der Serie A im Hinblick auf die Saison 2025-26. Hochkarätige Klubs wie Inter Mailand, AC Mailand, AS Roma, Atalanta und Lazio haben sich alle für einen Wechsel auf der Trainerbank entschieden und damit eine neue Ära der taktischen Rivalitäten im italienischen Fußball eingeläutet.
