Kontroverse um Livingston-Elfmeter
Der schottische Fußballverband (FA) hat einen Fehler eingeräumt, nachdem er Livingston bei der 1:2-Niederlage gegen die Rangers am Samstag einen Elfmeter verweigert hatte.
Der Vorfall ereignete sich, als Emmanuel Fernandez den Ball nach einem Schuss von Tete Yengi, der in der 18. Minute den Ausgleich für Livingston erzielt hatte, annahm. Trotz der Kontroverse verlor Livingston mit einem Tor in der zweiten Halbzeit und bleibt damit auf dem letzten Platz der schottischen Premier League.
Der Vereinsvorsitzende reagiert
Calvin Ford, der Vorsitzende von Livingston, äußerte auf der Website des Vereins seine Enttäuschung. Er erklärte, die Entscheidung sei ein entscheidender Moment im Spiel gewesen, insbesondere nach dem Ausgleich kurz zuvor. Ford betonte, dass der Verein der festen Überzeugung sei, dass er einen Elfmeter hätte bekommen müssen, der ihm einen deutlichen Vorteil verschafft hätte.
“Es war ein entscheidender Moment im Spiel, nachdem wir kurz zuvor den Ausgleich erzielt hatten, und wir sind der festen Überzeugung, dass wir einen Elfmeter hätten bekommen müssen und damit eine sehr gute Chance, in Führung zu gehen”, so Ford.
“Es wäre zwar einfach, in der Wut und Frustration zu verharren, aber wir müssen das jetzt hinter uns lassen und nach vorne schauen.”
Ford bestätigte das Eingeständnis des SFA, betonte aber, wie wichtig es sei, nach vorne zu schauen und die Mannschaft am Wochenende gegen Aberdeen zu unterstützen.
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Tabellenstand und ähnliche Vorfälle
Livingston, das in der letzten Saison aufgestiegen ist, liegt einen Punkt hinter Dundee und zwei Punkte hinter St. Mirren und Kilmarnock. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich beim 2:0-Sieg von Motherwell gegen Hibernian am Dienstag, als ein Elfmeter verhängt wurde, nachdem ein Schuss von Elijah Just die Hand von Grant Hanley getroffen hatte.
