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Behauptung des saudischen Sportchefs führt zu Dementis bei Manchester United Die Behauptung des saudischen Sportchefs über eine Übernahme wird von Manchester United umgehend dementiert

09.10.2025, 11:59

Manchester United hat eine Meldung des saudischen Sportfunktionärs Turki Alalshikh zurückgewiesen, wonach sich der Verein in einem “fortgeschrittenen Stadium” befinde, um an einen neuen Investor verkauft zu werden. Die Behauptung, die auf X gepostet wurde, wo Alalshikh 7,2 Millionen Follower hat, rief sofort Fragen im Old Trafford hervor.

Alalshikh schrieb: “Die beste Nachricht, die ich heute gehört habe, ist, dass Manchester United sich in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, um einen Verkauf an einen neuen Investor abzuschließen. Ich hoffe, er ist besser als die vorherigen Besitzer.” Mehrere Personen, die United nahestehen, sagen, dass die Behauptung unwahr ist und dass der Beitrag viele Fragen offen lässt, bis Alalshikh sie klärt.

In den kommenden Wochen waren Gespräche zwischen United und den saudischen Organisatoren über die Ausrichtung mindestens eines Freundschaftsspiels in der Mitte der Saison erwartet worden. Da United in dieser Saison nicht an europäischen Wettbewerben teilnimmt, sucht der Verein nach Spielen, die dazu beitragen könnten, entgangene Einnahmen auszugleichen und den Fans ein wichtiges Spiel zu bieten. Unklar ist, ob es sich bei dem Gegner um ein Team aus der saudischen Profiliga oder um einen europäischen Spitzenklub wie den AC Mailand handelt.

Der Cheftrainer des Vereins, Ruben Amorim, unterstrich die praktischen Gründe für ein solches Spiel. “Wir müssen es tun. Wir wussten, dass wir, als wir Europa verpasst haben, [for]viele Dinge kompensieren mussten, einschließlich unserer Fans und des Budgets. Deshalb stellen wir [it]alles zusammen, um das zu tun.”

“Wir müssen es tun. Wir wussten, dass wir, wenn wir Europa verpassen, [for]viele Dinge kompensieren müssen, einschließlich unserer Fans und des Budgets. Also setzen wir [it]alles daran, dies zu tun.”

Am Sonntag stellte Alalshikh den aktuellen Spielplan der Saison in Riad vor. Das Programm enthielt keinen Fußball, obwohl die Organisatoren sagten, dass ein Spiel noch hinzugefügt werden könnte. Er sagte auch, dass der Markenwert der Veranstaltungen der Saison 3,2 Milliarden Dollar erreicht hat.

Es gibt eine Erfolgsbilanz der Zusammenarbeit zwischen United und saudischen Einrichtungen. Im Jahr 2017 unterzeichnete der Verein eine Absichtserklärung mit der Allgemeinen Sportbehörde des Landes, um die Entwicklung des Fußballs als Teil der Vision 2030 Saudi-Arabiens zu unterstützen. United vereinbarte außerdem 2008 einen Sponsorenvertrag mit Saudi Telecom, der 2013 um weitere fünf Jahre verlängert wurde. Diese Verträge gaben Anlass zu Spekulationen über ein saudisches Angebot für den Glazer-Club, doch es kam zu keiner Übernahme

Ein möglicher Kauf durch die Saudis würde im Rahmen des Owners’ and Directors’ Test der Premier League geprüft werden. Die Herausforderung besteht darin, dass der Public Investment Fund Newcastle United betreibt und an mehreren saudischen Klubs beteiligt ist – Al-Nassr, Al-Hilal, Al-Ittihad und Al-Ahli – was für die Liga offensichtliche Wettbewerbs- und Eigentumsfragen aufwirft.

Inzwischen hat Sir Jim Ratcliffe, der im vergangenen Jahr einen Teilkauf abgeschlossen hat und nun fast 30 % von United besitzt, beschrieben, wie das Tagesgeschäft des Vereins funktioniert. Er sagte, die Familie Glazer erlaube ihm, den Verein vor Ort zu leiten, während sie aus der Ferne involviert bleibe.

“Wir sind vor Ort, und sie sind auf der anderen Seite des Teiches. Das ist ein weiter Weg, um einen so großen und komplexen Fußballverein wie Manchester United zu managen. Wir sind hier mit den Füßen auf dem Boden.”

Ratcliffe ging auch auf die Governance-Regelungen ein. Eine “Drag-on”-Klausel ab August 2025 würde ihn zum Verkauf verpflichten, wenn die Glazers ein Angebot über dem von ihm gezahlten Preis – etwa 33 Dollar pro Aktie– akzeptieren. In den letzten Finanzberichten, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden, sind bis Februar 2027 zusätzliche Beschränkungen für den Kauf eines anderen Klubs und die Zahlung von Dividenden vorgesehen, wobei eine Ausnahme gilt, wenn eine Transaktion “im Zusammenhang mit einem Kontrollwechsel” erfolgt Ratcliffe hat bereits früher gesagt: “Ich glaube nicht, dass wir die rechtlichen Vereinbarungen aus der untersten Schublade nehmen werden.”

“Das würde auf keinen Fall passieren, weil wir einfach eine gute Arbeitsbeziehung haben.”

Ratcliffes öffentliche Äußerungen lassen vermuten, dass hinter seinem Rücken keine geheimen Verhandlungen geführt werden. Doch der erste Beitrag in den sozialen Netzwerken und die Dementis des Klubs haben die Spekulationen nur noch weiter angeheizt. United-Insider sagen, dass es derzeit keine aktiven Übernahmegespräche gibt und dass eine Bestätigung von Alalshikh nötig wäre, um seinen Beitrag zu erklären.

Bis dahin warten Fans und Beobachter auf Klarheit

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