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Real Madrid wird laut Berichten keine Angebote unter 160 Millionen Euro (136,6 Millionen Pfund, 182 Millionen Dollar) für Vinicius Junior in Betracht ziehen, wobei Arsenal im Rennen um den Spieler die Nase vorn hat, an dem nun auch Liverpool und Manchester City beteiligt sind.
„The Athletic“ brachte die Meldung am 25. Juli und bestätigte Arsenals Interesse an einer Verpflichtung des brasilianischen Flügelspielers während des Sommer-Transferfensters. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch keine direkten Gespräche zwischen Arsenal und Madrid stattgefunden, obwohl die Gunners intern bereits grünes Licht für die Verfolgung des Deals gegeben hatten.
Der Vertrag von Vinicius Junior bei Real Madrid läuft im Sommer 2027 aus. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung laufen seit Monaten ohne Ergebnis, doch Madrids Haltung bezüglich eines Verkaufs ist unnachgiebig. Die spanische Zeitung „Sport“ berichtet, dass Vereinspräsident Florentino Pérez eine klare Grenze gezogen hat: Jedes Angebot, das Festbeträge und Zusatzzahlungen umfasst, muss 160 Millionen Euro erreichen, bevor Madrid überhaupt formelle Gespräche aufnehmen wird.
„SPORT hat erfahren, dass Florentino Pérez eine nicht verhandelbare Bedingung für die Prüfung eines Wechsels des brasilianischen Flügelspielers festgelegt hat: Das Angebot, einschließlich Festbeträgen und Zusatzzahlungen, muss 160 Millionen Euro erreichen. Unterhalb dieser Summe wird sich der Verein nicht einmal an den Verhandlungstisch setzen.“
„Sport“ erläuterte zudem die Gründe für diese Summe:
„Der Preis von 160 Millionen Euro ist nicht willkürlich. Real Madrid kann es sich nicht leisten, einen Spieler dieses Kalibers ohne Entschädigung zu verlieren, und möchte gleichzeitig die Messlatte hoch genug legen, um opportunistische Anfragen abzuschrecken. Die vom Verein in Betracht gezogene Formel umfasst eine feste Ablösesumme und ein Paket variabler Komponenten, die an Leistungen und gewonnene Titel gekoppelt sind – ein Mechanismus, der bei großen Transfers zunehmend üblich ist und es ermöglicht, den Gesamtbetrag zu erhöhen, ohne die Anfangsinvestition des Käufers drastisch zu steigern.“
Würde diese Schwelle von 160 Millionen Euro erreicht, wäre Vinicius Junior der teuerste Spieler in der Geschichte der Premier League. Der aktuelle Rekord gehört Alexander Isak, für den Liverpool im Sommer 2025 125 Millionen Pfund zahlte, als der schwedische Nationalstürmer von Newcastle United verpflichtet wurde.
Quellen haben dem TEAMtalk-Transfer-Insider Graeme Bailey mitgeteilt, dass sowohl Liverpool als auch Man City den 26-Jährigen im Visier haben und dass das Umfeld des Brasilianers Gespräche mit allen drei Premier-League-Vereinen geführt hat. Arsenal steht weiterhin an erster Stelle, doch die Konkurrenz ist groß und der Preis steht fest.
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