Das Managerkarussell bei einem der traditionsreichsten Vereine des Fußballs, Real Madrid, hält die Sportwelt in Atem. Nach einer turbulenten Zeit hat der Verein eine wichtige Entscheidung bezüglich seiner Führung getroffen. Die Ernennung des neuen Trainers steht auf der Kippe, denn der Verein hat eine schwierige Saison vor sich und will seine Vormachtstellung sowohl im Inland als auch in den europäischen Wettbewerben wiederherstellen. Der Druck auf den neuen Manager ist immens, denn er soll die Mannschaft stabilisieren, sofortige Ergebnisse liefern und das prestigeträchtige Erbe des Vereins aufrechterhalten. Jede Entscheidung, die von nun an getroffen wird, steht auf dem Prüfstand, und Fans wie Experten sind gespannt, ob diese neue Ära Real Madrid den gewünschten Erfolg bringen wird
Vorschau auf das Ereignis
Real Madrid hat Álvaro Arbeloa offiziell zum neuen Trainer ernannt, der am 12. Januar 2026 sein Amt antritt. Diese Entscheidung folgt auf den Abgang von Xabi Alonso, der 232 Tage und 34 Spiele lang an der Spitze des Vereins stand. Alonsos Amtszeit war geprägt von schlechten Ergebnissen, darunter eine kritische 2:3-Niederlage gegen Barcelona im Finale der Supercopa de España, die Berichten zufolge zu seiner Entlassung führte, obwohl es offiziell hieß, man habe sich auf ein “gegenseitiges Einvernehmen” geeinigt Die Probleme unter Alonsos Führung erstreckten sich auch auf das Spielermanagement, insbesondere mit Vinicius, und ein angespanntes Verhältnis zu Fitnesstrainer Antonio Pintus sowie das Scheitern der geforderten Wintertransfers.
Arbeloa, eine verehrte Figur aus seiner Zeit bei Real Madrid (2009-2016), bringt ein tiefes Verständnis für das Ethos des Vereins mit. Seine Spielerkarriere wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geschmückt, darunter zwei Europapokale und eine Weltmeisterschaft mit Spanien. Als Trainer im Jugendbereich von Real Madrid war er sehr erfolgreich und führte die U14-A-, die U16- und die U19-Mannschaft zu mehreren Titeln, darunter ein Triple mit der U19-Mannschaft. Von Juni 2025 bis zu seiner Berufung in die A-Mannschaft war er dann Trainer der Castilla. Der 42-jährige Arbeloa gilt als ein “auf Kontinuität basierendes Profil”, das der Philosophie früherer erfolgreicher Manager wie Carlo Ancelotti entspricht.
Trotz eines durchwachsenen Starts, zu dem auch das frühe Ausscheiden in der Copa del Rey gegen Albacete gehörte, lässt Arbeloas anfänglicher Leistungsverlauf auf Potenzial schließen. Sein Vertrag läuft über die laufende Saison hinaus und sieht eine Leistungsüberprüfung am Ende der Saison sowie die Möglichkeit einer Kündigung vor, falls die festgelegten Ziele nicht erreicht werden. Mit dieser Ernennung setzt Real Madrid auf interne Talente und einen Manager, der tief in der Kultur des Vereins verwurzelt ist, und hofft, Stabilität und Erfolg wiederherstellen zu können.
Real Madrid wäre jedoch nicht Real Madrid, wenn nicht bereits Gerüchte über den nächsten Trainer die Runde machen würden. Einer der Hauptanwärter ist der legendäre deutsche Trainer Jürgen Klopp. Die Buchmacher schließen auch nicht aus, dass Arbeloa seinen Posten in der nächsten Saison behalten wird. Mauricio Pochettino, der derzeit mit der US-Nationalmannschaft arbeitet, schließt die Liste der drei Top-Anwärter ab
Real Madrid – Quoten für den nächsten festen Manager
- Jürgen Klopp – 4,5
- Alvaro Arbeloa – 5,5
- Mauricio Pochettino – 7,5
- Jose Mourinho – 8
- Massimiliano Allegri – 9
- Unai Emery – 10
- Zinedine Zidane – 11
- Enzo Maresca – 13
- Julian Nagelsmann – 15
- Andoni Iraola – 15
- Simone Inzaghi – 19
- Antonio Conte – 21
- Luis Enrique – 34
- Mikel Arteta – 34
- Vincent Kompany – 34
- Carlo Ancelotti – 34
- Thomas Tuchel – 41
- Robert De Zerbi – 41
- Oliver Glasner – 51
- Ruben Amorim – 51
Höchstwahrscheinlich wird Arbeloa bis zum Ende der Saison 2025/2026 auf seinem Posten bleiben. Derzeit kämpft der Verein noch in der UEFA Champions League, wo er kürzlich Manchester City mit 3:0 auf seinem Platz vernichtete. Doch in anderen Wettbewerben läuft es für die “Sahnestücke” nicht so gut: Real Madrid ist bereits aus dem spanischen Pokal ausgeschieden, und in La Liga hat man durch zwei sensationelle Niederlagen gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld seinen Platz an Barcelona verloren. Es liegt auf der Hand, dass die Endergebnisse in der UCL und in La Liga für die Vereinsführung ausschlaggebend für ihre Entscheidungen sein werden