Umsatzrückgänge belasten Juventus-Bilanz
Juventus verzeichnete in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Euro. Dies ist ein deutlicher Unterschied zum Gewinn von 16,9 Millionen Euro, der im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielt wurde. Der Rückgang der Einnahmen aus den Übertragungsrechten und dem Ticketing an den Spieltagen war der Grund für diese negative Entwicklung.
Die Gesamteinnahmen der Turiner gingen um fast 11 % zurück und beliefen sich zwischen Juli und Dezember auf 260,6 Millionen Euro. Obwohl die Sponsorenverträge ein Wachstum aufwiesen, konnten sie die Lücke nicht schließen, die durch die sinkenden Medieneinnahmen und die geringeren Gewinne aus den Spielerregistrierungsrechten entstanden war.
Lesen Sie auch: Juventus gegen Galatasaray Prognose: 25.02.2026 UEFA Champions League Vorschau
Langfristige finanzielle Aussichten
Die Klubverantwortlichen bestätigten am Montag, dass sie davon ausgehen, dass das Nettoergebnis und der operative Cashflow bis zum Ende des Geschäftsjahres, das am 30. Juni 2026 endet, negativ bleiben werden. Diese Prognose folgt auf eine Periode institutioneller Instabilität für den Serie-A-Klub. Einst die dominierende Kraft im italienischen Fußball, sah sich Juventus mit einem Bilanzskandal im Zusammenhang mit Spielertransfers und Lohnzahlungen konfrontiert. Diese rechtlichen und regulatorischen Probleme gipfelten in einem vollständigen Ausschluss von den europäischen Wettbewerben für die Saison 2023/24.
Auf dem Spielfeld versucht der Verein, sich unter neuer Führung zu stabilisieren. Im Oktober wurde Luciano Spalletti zum Cheftrainer ernannt, um die Mannschaft durch den Rest der Saison zu führen. Die Fans können die aktuellen Tabellen der Serie A und die Spiele von Juventus Turin über die Sportberichterstattung von TipsGG verfolgen.