Jake Paul wagt einen Sprung, den nur ein Verrückter, ein Genie oder ein Mann, der von purer Verblendung getrieben wird, wagen würde. Am 19. Dezember tritt der YouTuber, der sich zum Boxer entwickelt hat, in Miamis elektrischem Kaseya Center gegen Anthony Joshua an – einen ehemaligen zweifachen Schwergewichtschampion, Olympiasieger und einen Mann, der schon mit Giganten geboxt hat. Das Ganze wird natürlich live auf Netflix gestreamt. Das Theater musste groß sein für einen Abend wie diesen.
Und wenn man bedenkt… Paul sollte nicht einmal hier sein. Noch vor wenigen Wochen war er für einen Schaukampf gegen Gervonta “Tank” Davis im Gewicht von 195 Pfund vorgesehen – ein auffälliger Crossover-Kampf, bis Davis’ rechtliche Situation am 3. November explodierte und den Kampf über Nacht torpedierte. Plötzlich wurde der Weg frei, die Sterne standen günstig (oder kollidierten), und Paul verpflichtete sich, gegen ein wahres Schwergewichtsmonster anzutreten – 100 Pfund auf wärts
Der Größenunterschied? Ja, sie ist real
Dies hier ist kein Schaukampf. Keine übergroßen Handschuhe. Keine Influencer-Schlupflöcher. Paul gegen Joshua ist ein voll sanktionierter Schwergewichtskampf, der für acht dreiminütige Runden mit normalen 10-Unzen-Handschuhen angesetzt ist. Das ist ein echter Schwergewichtskampf.
Und hier ist der Clou: Paul wird dieses Mal nicht der größere Mann sein – nicht einmal annähernd. Joshua hat sich in seiner Karriere zwischen 229 und 254 Pfund bewegt, wobei er meist in der Mitte der 240er landete. Paul? Seine Profikämpfe bewegten sich um das Cruisergewichtslimit von 200 Pfund, obwohl er für seinen Schaukampf mit Mike Tyson im Jahr 2024 kurzzeitig auf 227¼ Pfund anschwoll. Bei seinem letzten offiziellen Kampf brachte er 199,4 kg auf die Waage, bevor er Julio César Chávez Jr. ausschaltete.
Also ja, “The Problem Child” geht direkt in die Höhle des Löwen. Und er fordert die Leute heraus, an ihm zu zweifeln. Schon wieder
Wie wir hierher kamen
Paul hat als Profi nur einmal eine Niederlage einstecken müssen und hat Jahre damit verbracht, größere Namen, größere Bühnen und größere Vermächtnisse herauszufordern. Und jetzt? Er nimmt sich den größten Namen in seinem Lebenslauf vor – “AJ” selbst. Die Zuversicht der amerikanischen Seite ist ungebrochen. Er will den Aufruhr verkaufen. Er will das Chaos. Er will die Schlagzeilen.
Aber Joshua ist nicht nur ein weiterer Kämpfer, der abkassiert. Vor seiner jüngsten 15-monatigen Pause war er auf dem Weg zu einem weiteren Titelkampf. Dann kam die donnernde K.o.-Niederlage gegen Daniel Dubois im September 2024 – ein Rückschlag, der die Liga erschütterte. Jetzt beginnt sein Comeback ausgerechnet gegen Jake Paul. Ob das ein brillantes Matchmaking oder absoluter Wahnsinn ist, hängt davon ab, wen Sie fragen.
Was wir wissen? Joshua wird verzweifelt versuchen, gut auszusehen. Paul wird verzweifelt versuchen, die Welt zu schocken. Und der Zeitpunkt – nur wenige Tage vor Weihnachten – ist perfekt. Es geht doch nichts über ein bisschen Weihnachtsgewalt, geliefert in 4K
Paul gegen Joshua: Datum & Wie man es sieht
Datum: Dezember 19, 2025
Austragungsort: Kaseya Center, Miami, Florida
Jeder blaue Fleck, jedes Gebrüll, jeder Moment wird weltweit auf Netflix für alle bestehenden Abonnenten ohne zusätzliche Kosten gestreamt. Mitgliedschaften für britische Zuschauer beginnen bei £5,99
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Regeln des Kampfes
Dieser Showdown ist ein professionell sanktionierter Schwergewichtskampf, der über acht dreiminütige Runden mit 10-oz-Handschuhen ausgetragen wird. Ganz einfach.
Der einzige Haken an der Sache: Joshua muss unter 245 Pfund wiegen, um die Kampfvereinbarung zu aktivieren. Das ist nicht gerade eine Krise für ihn, obwohl er bei seinen letzten drei Auftritten die 250er-Marke überschritten hat.
Dennoch – ob er nun 240, 245 oder 255 wiegt, die Botschaft ist dieselbe: Paul kommt mit Mut, nicht mit Vorteilen
Schlussgedanken
Hier sind wir also. Paul auf der Jagd nach Unsterblichkeit, Joshua auf der Jagd nach Erlösung, und Miami bereitet sich auf einen der seltsamsten, kühnsten und unvorhersehbarsten Kämpfe des Jahrzehnts vor. Am 19. Dezember wird nicht mehr geredet. Die Fäuste übernehmen.
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