Liverpools neuer Cheftrainer Andoni Iraola hat schnell gehandelt, um Transferziele zu identifizieren, während sich der Verein nach einem enttäuschenden fünften Platz in der Premier League auf eine umfassende Umgestaltung des Kaders vorbereitet. Die Reds gaben im vergangenen Sommer über 450 Millionen Pfund für Spieler wie Florian Wirtz, Alexander Isak, Hugo Ekitike, Jeremie Frimpong und Milos Kerkez aus, konnten jedoch ihren Premier-League-Titel 2024/25 nicht verteidigen. Der 46-jährige Iraola löste Arne Slot nach dessen Entlassung ab und übernimmt einen Kader, der sich zumindest die Teilnahme an der Champions League für die nächste Saison gesichert hat.
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Iraola hat Alex Scott von Bournemouth im Visier
Laut The Mirror gehört der Mittelfeldspieler von Bournemouth, Alex Scott, zu Iraolas Hauptzielen, wobei talkSPORT auf zunehmende Spekulationen über die Zukunft des 23-Jährigen hinweist. Scott blühte unter Iraolas Führung an der Südküste auf, und die Bewunderung scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Auch Chelsea und Manchester United haben Interesse an dem Box-to-Box-Mittelfeldspieler bekundet, der darauf drängt, sich einen Platz in Thomas Tuchels englischer Nationalmannschaft zu sichern.
Bournemouth hat eine Ablösesumme von 80 Millionen Pfund für Scott festgesetzt – eine Summe, die das Engagement potenzieller Interessenten auf die Probe stellen soll. Der Verein hat eine Erfolgsbilanz bei der Vermarktung seiner besten Spieler vorzuweisen, nachdem er in den letzten Transferperioden Dean Huijsen, Ilya Zabarnyi, Kerkez und Antoine Semenyo verkauft hat. Scott könnte der nächste sein, der den Verein verlässt.
„Ich finde, die Art und Weise, wie wir ohne Ball Druck ausüben, ist sehr aggressiv, vielleicht ähnlich wie bei den frühen Klopp-Teams von Liverpool – diese wilde Aggressivität und das Pressing mit den Flügelspielern. Ich würde sagen, er ist ähnlich. Die Liverpool-Fans sollten sich auf jeden Fall sehr freuen.“ – Alex Scott über die Ernennung von Iraola
Sportdirektor Richard Hughes, der vor seinem Wechsel zu Liverpool bei Bournemouth tätig war, unterhält enge Beziehungen zur Führung des Vitality Stadiums und spielte im vergangenen Sommer eine Schlüsselrolle bei der Verpflichtung von Iraola und Kerkez für Anfield. Diese Verbindung könnte sich bei Verhandlungen als nützlich erweisen, auch wenn ungewiss bleibt, ob Liverpools Budget für die volle Bewertungssumme von 80 Millionen Pfund ausreicht.
Rückkaufklausel fürJarell Quansah im Spiel
Liverpool hält eine Rückkaufoption in Höhe von 55 Millionen Pfund auf Jarell Quansah, der im vergangenen Sommer an Bayer Leverkusen verkauft wurde. Die Ausübung dieser Klausel würde einen Verlust von 20 Millionen Pfund gegenüber der ursprünglichen Ablösesumme bedeuten, doch der Status des 22-Jährigen als Eigengewächs und seine Beliebtheit bei den Fans machen ihn zu einer attraktiven Option in der Abwehr, da Liverpool nach dem Weggang von Ibrahima Konate seine Besetzung im Innenverteidigerbereich neu bewertet.
Quansah hatte eine beeindruckende erste Bundesliga -Saison und sicherte sich einen Platz in Tuchels 26-köpfigem englischen Kader für die Weltmeisterschaft. Laut dem „Liverpool Echo“ hat er sich bereits auf die persönlichen Vertragsbedingungen für eine Rückkehr nach Anfield geeinigt, sollte der Verein die Klausel aktivieren. Das entlastet Liverpools Scouting-Team erheblich und bietet eine vorab vereinbarte Lösung für die Verteidigung, die kurzfristig umgesetzt werden kann.
„Um ehrlich zu sein, würde ich nicht sagen, dass es die schwerste Entscheidung war, denn ich wollte einfach nur spielen. Ich hatte das Gefühl, dass ich auf höchstem Niveau spielen könnte – die Bundesliga ist eine Top-Liga, und man kann dort in der Champions League und in Top-Spielen antreten. Ich glaube, man hat da vielleicht einfach ein Bauchgefühl. Manchmal darf man nicht zu viel darüber nachdenken und auf zu viele Leute hören, um ehrlich zu sein, denn man hört sich ein paar Dinge an und lässt sich dann überreden.“ – Jarell Quansah über seinen Wechsel
Das junge Duo Giovanni Leoni und Jeremy Jacquet wurde intern insgeheim gelobt, was darauf hindeutet, dass Liverpool bei der Besetzung der Innenverteidigung nicht in großer Eile ist. Eine mögliche Rückkehr von Quansah dürfte eher gegen Ende der Transferperiode zustande kommen, je nachdem, wie sich andere Transfers entwickeln. Bleib auf dem Laufenden über die neuesten Transfer-News und Spielberichte von Liverpool auf TipsGG.
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