Die Radsportwelt rechnet mit einer direkten Konfrontation zwischen Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar bei Mailand-San Remo am kommenden Samstag. Während Marktanalysten den Niederländer nach seinem dominanten Auftritt bei Tirreno-Adriatico favorisieren, meint der ehemalige Profi Tom Dumoulin, dass der Weltmeister einen schweren Stand gegen einen akribisch vorbereiteten Rivalen hat.
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Dumoulin hält Van der Poel für den einzigen Fahrer, der dem Slowenen auf der Cipressa das Wasser reichen kann. Im NOS-Wielerpodcast äußerte er die Hoffnung auf eine Wiederholung des Kopf-an-Kopf-Rennens vom letzten Jahr. Er betonte jedoch, dass Pogacar monatelang gezielt auf dieses Monument hingearbeitet hat.
“Pogacar hat offensichtlich seit Monaten darauf hingearbeitet. Im Training ist er diese Cipressa schon so oft mit Vollgas hochgefahren und hat sogar seine eigene Bestzeit verbessert.”
Strategische Vorteile auf der Cipressa
Die Intensität der Vorbereitung des Führenden des UAE Team Emirates, kombiniert mit der Unterstützung von Paul Magnier und den Kletterfähigkeiten von Del Toro, stellt eine große Herausforderung dar. Trotz der Ausrichtung von Pogacar stellt Dumoulin fest, dass die Cipressa kein traditioneller Bergpass ist. Seine bescheidenen Steigungen bieten demjenigen, der am Rad des Führenden klebt, einen erheblichen aerodynamischen Vorteil.
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Wenn Mathieu van der Poel den ersten Anstieg übersteht, geht der Vorteil wieder an ihn zurück. Dumoulin behauptet, dass der Niederländer der bessere Sprinter ist. Pogacar muss wahrscheinlich alleine ankommen, um sich den Sieg zu sichern, da Van der Poel neun von zehn Mal einen Flachsprint gewinnt. In diesen Fällen ist er ein sicherer Vollstrecker.
Dunkle Pferde mit steilen Quoten
Auf der Startliste 2025 stehen hochkarätige Talente wie Wout van Aert, Jasper Stuyven, Tom Pidcock, Matthew Brennan und Romain Grégoire. Dennoch bezeichnet Dumoulin die Aussichten auf ein Gemetzel, wenn das Tempo an die Vorjahre anknüpft. Frühe Angriffe werden aufgrund des hohen Tempos des Pelotons vor den letzten Anstiegen als aussichtslos angesehen.
- Capi: Zu früh, um sich gegen die Hauptgruppe zu behaupten.
- Capo Berta: Erfordert maximale Anstrengung für einen vernachlässigbaren Rückstand von 15 Sekunden.
- Cipressa: Der entscheidende Punkt, an dem Außenseiter auf eine taktische Pattsituation zwischen den beiden Großen hoffen müssen.
Die Verfolger müssen auf dem Poggio um einen Moment des Zögerns beten. Wenn die Hauptfavoriten nicht mehr zusammenarbeiten, bietet sich der Verfolgergruppe eine kleine Chance, wieder ins Spiel zu kommen und das Drehbuch des Rennens neu zu schreiben. Folgen Sie TipsGG für kontinuierliche Radsportberichterstattung und Rennanalysen.