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Chelsea hat sich darum bemüht, John Stones in diesem Sommer ablösefrei zu verpflichten, da der 32-jährige Innenverteidiger nach dem Ablauf seines Vertrags bei Manchester City nun auf dem Transfermarkt verfügbar ist. Auch Arsenal hat den englischen Nationalspieler im Visier, was zu einem Wettstreit innerhalb der Premier League um seine Verpflichtung führt.
Laut „Football Insider“ hat Chelsea bereits Kontakt zu Stones aufgenommen und sich damit vor mehreren Konkurrenten positioniert. Das Interesse von Arsenal konzentriert sich darauf, nach der Langzeitverletzung von William Saliba Ersatz zu finden, wobei Stones als erfahrene Option angesehen wird, um diese Lücke kurzfristig zu schließen.
Stones’ Jahrzehnt im Etihad-Stadion
Stones wechselte im August 2016 für 47,5 Millionen Pfund von Everton zu Manchester City und verbrachte fast ein Jahrzehnt bei dem Verein. Seine Zeit dort war geprägt von Rotation und wiederkehrenden Fitnessproblemen, obwohl er während mehrerer Meisterkampagnen Teil des Kaders blieb. Im Laufe seiner Karriere bei City bestritt er fast 300 Spiele und trug mit 19 Toren und neun Vorlagen zum Erfolg des Vereins bei. Sein Vertrag lief diesen Sommer aus, wodurch er ablösefrei wurde und sofort das Interesse von Vereinen aus ganz Europa auf sich zog.
Warum beide Vereine interessiert sind
Arsenals Bedarf ist klar. Da Saliba ausfällt, wirkt die defensive Besetzung dünn, und Stones bietet die Vielseitigkeit und Premier-League-Erfahrung, die Mikel Arteta benötigt, ohne dass dafür erhebliche Ausgaben anfallen.
Die Beweggründe von Chelsea reichen tiefer. Es wird erwartet, dass der Verein Axel Disasi abgeben wird, der nicht in die Pläne von Xabi Alonso passt, während auch die Zukunft von Benoit Badiashile an der Stamford Bridge ungewiss bleibt. Dadurch entsteht eine Lücke in der Innenverteidigung, die Stones füllen könnte. Seine Leistungen bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zeigten, dass er trotz seiner Verletzungsgeschichte weiterhin auf höchstem Niveau mithalten kann.
Konkurrenz aus dem Ausland
Auch Bayern München, Everton und Juventus Turin haben Interesse an Stones bekundet. Da Chelsea bereits Kontakt aufgenommen hat, hat der Verein derzeit die Nase vorn. Ein Bosman-Transfer dieser Größenordnung verläuft selten lange reibungslos, und die kommenden Wochen werden entscheiden, wo Stones landen wird.
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