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Brandts Zukunft in Dortmund ungewiss, Vertrag läuft aus

07.03.2026, 09:27

Anfang der Woche berichtete die Bild-Zeitung, dass Borussia Dortmund dem Mittelfeldspieler Julian Brandt eine Vertragsverlängerung angeboten habe. Die jüngsten Entwicklungen deuten jedoch auf eine deutliche Kehrtwende hin. Das deutsche Blatt behauptet nun, dass der 29-Jährige den BVB höchstwahrscheinlich verlassen wird, da der Verein an seinen unbeständigen Leistungen zweifelt.

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Brandts Leistung und Wert

Brandt, der 2019 zu Dortmund kam, ist derzeit der dienstälteste Profi im Kader. Ein Einsatz im Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln würde ihn unter die Top 20 der Spieler mit den meisten Einsätzen für die Schwarz-Gelben bringen. Seine Statistik – 56 Tore und 68 Vorlagen in 297 Spielen – ist beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass er in jeder der letzten vier Bundesligasaisonen an mindestens 15 Toren beteiligt war.

Sein unbestreitbares Talent an guten Tagen zeigt sich in diesen Zahlen, aber die Beständigkeit bleibt seine größte Herausforderung. Mit einem Jahresgehalt von 8 Millionen Euro brutto gehört Brandt zu den Topverdienern in Dortmund. Es ist unwahrscheinlich, dass er für eine Verlängerung eine Gehaltskürzung akzeptieren würde. Zudem ist er mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro der wertvollste Bundesligaspieler, dessen Vertrag 2026 ausläuft. Hartnäckige Gerüchte bringen ihn mit dem Premier-League-Klub Aston Villa in Verbindung, was sein erstes Engagement in Übersee bedeuten würde.

Dortmunds Haltung zu Spielerverkäufen

Der mögliche Kaderumbau beim BVB ist ein häufiges Thema in den Medien gewesen. So berichtete die Bild, dass Dortmund bereit sei, Julian Ryerson für 30 Millionen Euro zu verkaufen. Sportdirektor Lars Ricken dementierte diese Behauptungen am Freitag jedoch vehement.

“Das ist absoluter Unsinn. Julian ist ein absoluter Schlüsselspieler, ein Mentalitätsmonster, der mit seiner Qualität auch unseren Freistößen unglaubliche Gefahr verleiht. Wir haben nicht die Absicht, ihn gehen zu lassen. Schon gar nicht für so eine relativ geringe Summe, wenn man seine Fähigkeiten bedenkt.”

Dieses Dementi unterstreicht die Absicht des Vereins, Stammspieler zu halten, auch wenn die Diskussionen um Brandts Zukunft immer intensiver werden. Der krasse Gegensatz in den Berichten deutet auf eine spannende Zeit für Borussia Dortmund und seine Kaderzusammensetzung hin.

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