Wie Florian Plettenberg von Sky Deutschland berichtet, hat Bayer Leverkusen Sondierungsgespräche mit dem PSV Eindhoven über die Dienste des amerikanischen Nationalspielers Malik Tillman aufgenommen. Der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler wird als langfristiger Nachfolger von Florian Wirtz gehandelt, der vor kurzem einen rekordverdächtigen Wechsel nach Liverpool vollzogen hat.
Tillman, der für die US-Nationalmannschaft der Männer spielt, aber in Deutschland geboren wurde, gilt als technisch begabte und taktisch flexible Option für die Mannschaft von Xabi Alonso. Berichten zufolge beobachtet Leverkusen die in Tillmans Vertrag verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 30 bis 40 Millionen Euro. Die Klausel soll jedoch erst ab Sommer 2026 gelten.
Ein aufstrebender Star in der Eredivisie
Seit seinem Wechsel von Bayern München zum PSV hat sich Tillman sehr gut entwickelt. Zunächst wurde er 2023 auf Leihbasis verpflichtet, doch die Niederländer machten den Vertrag 2024 für bescheidene 12 Millionen Euro dauerhaft. Das scheint jetzt ein Schnäppchen zu sein.
In seiner Debütsaison lieferte Tillman 19 Torvorlagen und etablierte sich schnell als einer der besten Mittelfeldspieler der Eredivisie. Obwohl er in der vergangenen Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, war er mit 12 Toren maßgeblich am zweiten Meistertitel in Folge für PSV beteiligt. In 73 Spielen hat er 25 Mal getroffen und 16 Assists gegeben – eine beeindruckende Bilanz für einen Mittelfeldspieler.
Diejenigen, die den Transfermarkt und künftige Quoten verfolgen, sollten Tillmans Situation im Auge behalten. Sollte Leverkusen aggressiv vorgehen und einen vorzeitigen Deal aushandeln, könnten sich die Märkte für den Bundesliga-Titel und den Torschützenkönig verschieben. Seine mögliche Ankunft würde Xabi Alonso einen weiteren dynamischen Motor im Mittelfeld geben – perfekt für Wettende, die auf Leverkusens taktische Entwicklung nach dem Wechsel von Wirtz setzen.
Tillman steht derzeit noch bis 2028 beim PSV unter Vertrag, was dem niederländischen Meister ein gewisses Druckmittel in die Hand gibt. Aber in der modernen Transferlandschaft sind Verträge nur ein Ausgangspunkt. Bleiben Sie dran.
