West Ham United hat keine unmittelbaren Pläne, Nuno Espírito Santo zu entlassen, obwohl sich die Abstiegsängste nach der demütigenden 0:3-Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht Wolves im Molineux-Stadion weiter verschärft haben.
Das Ergebnis hat den Druck auf den Cheftrainer der Hammers erhöht, doch die Vereinshierarchie hält an Nuno fest und ist bereit, ihn im Januar-Transferfenster zu unterstützen.
Rückendeckung für den Vorstand trotz der schweren Niederlage
West Ham wurde von den Wolves, die in der Premier League auf Platz 20 stehen, deutlich geschlagen, während die Mannschaft von Rob Edwards ihren ersten Saisonsieg einfuhr.
Trotz der Niederlage gibt es auf Vorstandsebene derzeit keinen Appetit auf einen Trainerwechsel. Stattdessen konzentriert man sich bei West Ham auf die Verstärkung des Kaders, da man der Meinung ist, dass Verstärkungen unabdingbar sind, wenn man aus den Schwierigkeiten herauskommen will.
Verstärkungen für den Januar sind bereits in Arbeit
Die Hammers stehen kurz vor dem Abschluss eines Vertrags mit Lazio-Stürmer Taty Castellanos, und die Verhandlungen verlaufen positiv. Mit dem brasilianischen Stürmer Pablo Felipe, der gegen die Wolves auf der Bank saß, hat sich der Klub bereits in der Offensive verstärkt.
Diese Schritte unterstreichen die Absicht von West Ham, Nuno zu unterstützen, anstatt in Panik zu verfallen, auch wenn die Ergebnisse die Geduld der Fans weiterhin auf die Probe stellen.
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Abstiegskampf spitzt sich zu
West Ham hat weiterhin vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und steht nun vor einer Reihe von wichtigen Spielen. Das Heimspiel am Dienstag gegen den 17. Platzierten Nottingham Forest wurde schnell als Pflichtspiel bezeichnet.
Sollte es nicht gelingen, gegen den direkten Konkurrenten zu punkten, könnte sich der Druck auf Trainer und Mannschaft deutlich erhöhen – unabhängig von der aktuellen Situation des Vereins.
Kurzer Aufschwung, gefolgt von einem Rückschlag
Nuno hatte einen schwierigen Start im Osten Londons und konnte keines seiner ersten vier Spiele als Trainer gewinnen. Nach zwei Siegen gegen Newcastle United und Burnley sah es kurzzeitig so aus, als würde West Ham die Kurve kriegen.
Die hohe Niederlage bei den Wolves hat viel von diesem Optimismus zunichte gemacht und die anhaltenden Probleme bei der Organisation, dem Selbstvertrauen und der Beständigkeit deutlich gemacht.
Wie geht es weiter?
Nuno hat zwar weiterhin das Sagen, aber der Spielraum für Fehler schrumpft rapide. Die Neuzugänge im Januar könnten sich als entscheidend für West Hams Überlebenskampf erweisen, während die kommenden Spiele bestimmen werden, wie lange die Geduld reicht.
Da sich der Abstiegskampf immer mehr zuspitzt, wird das Vertrauen von West Ham in seinen Trainer bald auf eine harte Probe gestellt.