Datum: Mittwoch, 23. Juli
Start: Bollène um 13:50 Uhr MESZ
Zielankunft: Valence (voraussichtlich 17:20 MESZ)
Distanz: 160,4 km
Höhenunterschied: 1592m
Die Strecke: Spannung im Rhônetal
Die 17. Etappe führt auf einer landschaftlich reizvollen und spannungsgeladenen Route durch das Rhônetal – das Tor zwischen dem Zentralmassiv und den Alpen. Obwohl sie im Westen und Osten von dramatischen Gipfeln flankiert wird, ist das Profil der heutigen Etappe weitgehend sprinterfreundlich: anfangs leicht ansteigendes Gelände, unterbrochen von zwei Anstiegen der Kategorie 4, bevor es zu einem rasanten Finale in Valence abflacht.
Bollène, das zum ersten Mal an der Tour teilnimmt, ist Gastgeber der Ausfahrt, bevor die Fahrer durch Weinberge und Lavendelfelder fahren. Die Anstiege des Tages – der Col du Pertuis (3,1 km à 5,8 %) und der Col de Tartaiguille (4,4 km à 3,6 %) – werden den Rhythmus der gut organisierten Sprintzüge kaum unterbrechen, zumal die letzten 40 km flacher und breiter werden und nach Valence führen
Sprint-Showdown: Letzte Chance vor den Alpen
Da sich Bergetappen abzeichnen, könnte die 17. Etappe die letzte echte Chance für die Sprinter sein. Das Finale begünstigt hohe Geschwindigkeit und Positionierung – eine 600 m lange Zielgerade, der vier Kreisverkehre auf 2 km vorausgehen, und eine scharfe Linkskurve nur 650 m vor der Linie. Erwarten Sie ein Feuerwerk auf dem letzten Kilometer, vor allem wenn der Rückenwind für zusätzlichen Schub sorgt.

Quelle: letour.fr
Wichtige Anstiege und Sprintpunkte
Zwischensprint: 47.9 km – auf einem ansteigenden Abschnitt, der Ausreißer begünstigt, um Punkte zu sammeln.
Col du Pertuis: noch 94,2 km – Kategorie 4 – 3,1 km mit 5,8 %
Col de Tartaiguille: 43.noch 9 km – Kategorie 4 – 4,4 km bei 3,6 %
Wettervorhersage
Erwarten Sie warme Temperaturen (26-28°C) und leichten Gegenwind aus Nordwest. Die Bewölkung kann zunehmen, und in der Nähe des Ziels besteht eine kleine Chance auf Regen. Der Rückenwind auf den letzten 600 m begünstigt ein schnelles Schlepprennen
Tour de France. 2025. Etappe 17. Wer wird gewinnen?
Nach den Quoten von Fairpari ist Tim Merlier der Favorit der 17. Etappe
| Name des Fahrers | Quoten |
| Tim Merlier | 2.2 |
| Jonathan Mailand | 3.5 |
| Wout Van Aert | 12 |
| Jordi Meeus | 15 |
| Arnaud de Lie | 20 |
| Biniam Girmay | 25 |
| Kaden Groves | 25 |
| Jonas Abrahamsen | 30 |
| Kasper Asgreen | 50 |
| Alberto Dainese | 50 |
| Pavel Bittner | 50 |
| Magnus Cort | 65 |
| Matej Mohoric | 65 |
| Michael Valgren Andersen | 65 |
| Benjamin Thomas | 65 |
Favoriten und Außenseiter
Tim Merlier (Soudal-Quick-Step) hat diese Tour bereits zweimal gewonnen und bleibt der schnellste reine Sprinter. Trotz begrenzter Unterstützung könnten sein Instinkt und seine Kraft für einen dritten Sieg sorgen.
Jonathan Milan (Lidl-Trek) hat das Grüne Trikot in Sicht und sein Team wird Zwischen- und Schlusssprints den Vorzug geben. Auch wenn er nicht so explosiv ist, könnten sich seine Ausdauer und seine Kletterkünste als entscheidend erweisen.
Achten Sie auf spät auftauchende Sprinter wie Kaden Groves, Arnaud De Lie, Jordi Meeus und Biniam Girmay – sie alle sind in der Lage, die Party zu verderben, wenn auf den letzten 500 Metern das Chaos regiert
Außenseiter-Tipps
Angesichts der großen Müdigkeit und der erschöpften Mannschaft ist die Tür für Überraschungen offen. Namen wie Dylan Groenewegen, Pascal Ackermann und Arnaud Démare fühlen sich in flachen Zielankünften wohl. Wenn der Sprint unübersichtlich wird, könnten Phil Bauhaus, Alberto Dainese oder Jake Stewart das Tageslicht sehen
Ausreißergruppe?
Während die Sprinterteams die Karten in der Hand halten, könnte das Chaos der dritten Woche starke Fahrer zu Ausbrüchen inspirieren. Kasper Asgreen und Neilson Powless von EF oder Magnus Cort von Uno-X könnten die Geduld des Pelotons auf die Probe stellen. Aber wenn die Einheit nicht zusammenbricht, ist ein kontrolliertes Ende zu erwarten
Vorhersage der 17. Etappe
Unser Favorit: Tim Merlier – Auch ohne vollen Vorsprung ist seine Endgeschwindigkeit unübertroffen, wenn er gut positioniert ist. Rückenwind, ein flacher Zieleinlauf und klare Luft könnten sein Ticket zu einem dritten Sieg sein
Historische Anklänge
Valence hat schon früher Sprintern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 2015 holte Greipel den Sieg. Im Jahr 2018 folgte Sagan. Im Jahr 2021 war es Cavendish – ein weiterer historischer Erfolg für den Manxman. Wird es 2025 ein ähnliches Drehbuch geben?
Bleiben Sie dran – dies könnte die letzte flache Zielankunft der diesjährigen Tour sein, und niemand möchte Valence mit leeren Händen verlassen