Italiens Cheftrainer Luciano Spalletti hat sich zu den wachsenden Spekulationen geäußert, die ihn nach der Entlassung von Igor Tudor mit dem vakanten Trainerposten bei Juventus Tur in in Verbindung bringen.
In Italien wurde Anfang der Woche berichtet, dass die Verantwortlichen von Juventus Turin die Möglichkeit prüfen, den 66-jährigen Taktiker zu verpflichten, der Napoli 2022-23 zum Titel in der Serie A geführt hat, bevor er die Nationalmannschaft übernahm.
Spalletti offen für Gespräche
Im Gespräch mit SportMediaset stellte Spalletti klar, dass kein Verein an ihn herangetreten sei, räumte aber ein, dass er für Gespräche über seine Zukunft offen sei.
“Es ist ein schwieriges Thema, da kein italienischer Verein an mich herangetreten ist, aber ich bin offen für Gespräche mit jedem”, sagte Spalletti.
“Natürlich möchte ich das, was mir mit der Nationalmannschaft passiert ist, wieder gut machen. Es war ein echter Schmerz, der Menschen wie mich immer begleiten wird.“
Spalletti fügte hinzu, dass er auch nach dem frühen Ausscheiden bei der Euro 2024 emotional in die Geschicke Italiens involviert sei, und sprach sich für Gennaro Gattuso als möglichen langfristigen Nachfolger aus.
“Ich hoffe, dass Gattuso Italien bei der Weltmeisterschaft von der Bank aus führen wird”, sagte er
Juventus sucht einen Nachfolger
Juventus trennte sich Anfang der Woche nach einem enttäuschenden Saisonstart von Igor Tudor, und die Vereinshierarchie prüft nun mögliche Nachfolger. Spalletti steht zwar noch beim italienischen Fußballverband unter Vertrag, doch seine unsichere Position nach dem enttäuschenden Sommer in Italien könnte ihn zu einem realistischen Ziel machen.
Im Moment scheinen Spallettis Äußerungen alle Optionen offen zu halten – und da Juventus einen bewährten Anführer sucht, um das Schiff zu stabilisieren, könnten sich die kommenden Wochen für beide Seiten als entscheidend erweisen.