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Zweite Festnahme nach rassistischen Beschimpfungen gegen die englische Nationalspielerin Jess Carter

04.09.2025, 10:25

Die Polizei von Cheshire hat eine zweite Verhaftung im Zusammenhang mit rassistischen Beschimpfungen im Internet bestätigt, die gegen die englische Verteidigerin  Jess Carter während der UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2025 gerichtet waren.

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Spain (w)
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Am Dienstag, 2. September, wurde ein 30-jähriger Mann aus Ripley, Derbyshire, wegen des Verdachts auf böswillige Kommunikation festgenommen. Er wurde inzwischen gegen Kaution freigelassen, die Ermittlungen dauern an.

Diese Entwicklung folgt auf die Verhaftung eines 59-jährigen Mannes in der vergangenen Woche, der im Rahmen der Ermittlungen freigelassen wurde. Beide Verhaftungen stehen im Zusammenhang mit beleidigenden Nachrichten in den sozialen Medien, die sich gegen Carter während des Turniers richteten, bei dem England nach einem dramatischen Finalsieg über Spanien die Trophäe gewann.

Jess Carter hat sich aus den sozialen Medien zurückgezogen

Während der Euro 2025 enthüllte Carter öffentlich, dass sie während ihres Aufenthalts in der Schweiz online rassistische Beleidigungen erhalten hatte. Daraufhin kündigte sie an, sich für den Rest des Turniers aus den sozialen Medien zurückzuziehen – eine Entscheidung, die von Fans und Mannschaftskameraden gleichermaßen unterstützt wurde.

Jess Carter. Source: independent.co.uk

Jess Carter. Quelle: independent.co.uk

Polizei bekräftigt Nulltoleranz

Polizeipräsident Mark Roberts von der Polizei von Cheshire verurteilte die Übergriffe in einer Erklärung aufs Schärfste:


“Niemand sollte solch abscheulichen Beschimpfungen ausgesetzt sein, und wir möchten klarstellen, dass rassistische Beschimpfungen dieser Art nicht toleriert werden. Jeder ist für das verantwortlich, was er tut und sagt, und wir wollen sicherstellen, dass sich Täter nicht hinter einem Social-Media-Profil verstecken können, um abscheuliche Kommentare zu veröffentlichen.

Die Verhaftungen unterstreichen die zunehmenden Bemühungen der britischen Polizei, Einzelpersonen für Online-Hass zur Rechenschaft zu ziehen – vor allem, wenn sie sich gegen Profisportler richten, die ihr Land auf der internationalen Bühne vertreten.

Eine breitere Konversation im Fußball

Der Vorfall hat erneut Diskussionen über die Verantwortlichkeit in den sozialen Medien und die Notwendigkeit strengerer Vorschriften zum Schutz von Spielern vor Missbrauch – insbesondere von Frauen und farbigen Spielern – ausgelöst.

Während die englische Frauenmannschaft auf dem Spielfeld weiterhin begeistert, ist die Erwartung abseits des Platzes ebenso klar: Rassismus hat im Fußball keinen Platz.

Bleiben Sie auf dem Laufenden, wenn die Ermittlungen voranschreiten und die Dachverbände, Vereine und Strafverfolgungsbehörden sich für ein sichereres Umfeld für alle Sportler einsetzen – online und auf dem Spielfeld.

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