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Real Madrid hat vor Ablauf der Transferfrist eine klare Grenze für den Transferwert von Eduardo Camavinga gezogen: 70 Millionen Euro oder gar kein Deal. Im Bernabéu ist kein Angebot eingegangen, das auch nur annähernd an diese Summe herankommt, und Camavinga selbst hat kein Interesse daran, den Verein zu verlassen.
Diese Kombination macht einen späten Wechsel etwa so wahrscheinlich wie einen Schneesturm in Madrid in letzter Minute. Die Rahmenbedingungen des Vereins für diese Transferperiode waren klar: keine Neuzugänge, solange nicht zuerst ein Abgang bestätigt ist. Da sich keine der beiden Seiten in dieser Gleichung bewegt, ist die Situation praktisch ins Stocken geraten.
Real Madrid wird bei Camavinga keine Abstriche machen
Die Aussicht auf einen Abgang von Camavinga kursiert bereits seit mehreren Wochen. Real Madrid war zwar bereit, sich Angebote anzuhören – sein Verkauf wurde als Möglichkeit gesehen, Kapital für Verstärkungen auf anderen Positionen zu generieren –, aber der Verein legte eine nicht verhandelbare Mindestsumme von 70 Millionen Euro fest und wich nie davon ab.
Manchester United kristallisierte sich als der prominenteste Interessent für den 23-Jährigen heraus. Berichten zufolge könnte der Premier-League-Klub ein Angebot in Höhe von rund 50 Millionen Euro unterbreiten, doch ein formelles Angebot ging nicht ein. Selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, hätte diese Summe 20 Millionen Euro unter der von Madrid geforderten Summe gelegen.
Ohne ein glaubwürdiges Angebot gibt es nichts zu verhandeln. Die Position des Vereins bleibt unverändert, und es ist unwahrscheinlich, dass sich daran am letzten Tag der Transferperiode noch etwas ändern wird.
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Camavinga hat keine Pläne, einen Wechsel zu erzwingen
Camavingas Situation im Verein ist hart umkämpft. Federico Valverde, Bernardo Silva und Aurélien Tchouaméni stehen derzeit im Mittelfeld vor ihm in der Rangordnung, was seine Einsatzzeit einschränkt. Dennoch drängt er nicht auf einen Wechsel.
Es laufen keine Verhandlungen mit einem Verein. Camavinga fühlt sich Real Madrid weiterhin verpflichtet, was den Verein in eine gefestigte Position versetzt: bereit, zum richtigen Preis zu verkaufen, aber ohne Handlungsdruck. Da der Spieler gerne bleiben möchte und kein Käufer bereit ist, die geforderte Ablösesumme zu zahlen, bleibt der Status quo bis zum Ende der Transferfrist bestehen.
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