Französisches Gericht entscheidet zu Gunsten von Mbappé
Paris St-Germain wurde von einem französischen Gericht dazu verurteilt, Kylian Mbappé 60 Millionen Euro (52,5 Millionen Euro) an nicht gezahlten Gehältern und Prämien zu zahlen. Das Urteil ergeht nach einem langwierigen Streit zwischen dem französischen Nationalspieler und seinem ehemaligen Verein, der im November vor einem Pariser Arbeitsgericht ausgetragen wurde.
Mbappé hatte ursprünglich 263 Millionen Euro (231,5 Millionen Pfund) von PSG gefordert und sich dabei auf nicht gezahlte Gehälter, Vertragsstreitigkeiten und angebliche Misshandlungen berufen. Der Verein wiederum hatte eine Gegenklage in Höhe von 240 Millionen Euro eingereicht und argumentiert, Mbappés gescheiterter Wechsel zu Al-Hilal im Jahr 2023 sei ihm teuer zu stehen gekommen.
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Das Gericht erkannte an, dass PSG es versäumt hatte, drei Monatsgehälter von Mbappé zwischen April und Juni 2024 sowie eine Ethikprämie und eine vertraglich festgelegte Antrittsprämie zu zahlen. Obwohl dem Stürmer von Real Madrid nur ein Bruchteil seiner ursprünglichen Forderung zugesprochen wurde, zeigte sich sein Anwalt, Frédérique Cassereau, mit dem Ergebnis zufrieden.
“Wir sind mit diesem Urteil zufrieden. Das ist das, was man erwarten konnte, wenn Gehälter nicht gezahlt wurden”, erklärte Cassereau.
Mbappé war nach dem gescheiterten Al-Hilal-Deal im Sommer ablösefrei zu Real Madrid gewechselt. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die finanzielle und rechtliche Komplexität von hochkarätigen Fußballtransfers und Vertragsstreitigkeiten.