Polizei leitet strafrechtliche Ermittlungen nach Spielfeldüberfall bei Dynamo Dresden gegen Hertha Berlin ein
Die Dresdner Polizei hat nach dem Zweitligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha Berlin, bei dem Anhänger beider Vereine das Spielfeld gestürmt hatten, strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Bereits zu Beginn des Spiels am Samstag war es zu Unruhen gekommen, als sowohl von den Heim- als auch von den Auswärtsfans wiederholt Pyrotechnik gezündet wurde. Die Eskalation zwang die Polizei dazu, einzugreifen, die Gruppen zu trennen und den Platz zu sichern. Nach einer 20-minütigen Unterbrechung konnte das Spiel schließlich fortgesetzt werden.
Die Dresdner Polizei leitete im Zusammenhang mit dem Vorfall mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Kartenbetrug ein.
Reaktion des Vereins und Ausgang des Spiels
Dynamo Dresden drückte sein tiefes Bedauern über die Szenen im Rudolf-Harbig-Stadion aus. Finanzgeschäftsführer Stephan Zimmermann entschuldigte sich bei den unbeteiligten Zuschauern mit den Worten:
Unsere Heimspiele sind bekannt für ihre einzigartige Atmosphäre. Bilder, wie wir sie heute Abend gesehen haben, sind inakzeptabel und schaden nicht nur unserem Verein, sondern dem gesamten Fußball in Deutschland massiv.
Hertha Berlin siegte durch ein Tor von Marten Winkler in der 80. Minute mit 1:0. Durch den Sieg klettert der Hauptstadtklub auf den sechsten Platz der 2. Bundesliga, während Dynamo Dresden auf dem 15.
