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Haaland sieht sich in Norwegen wegen der Rolle als Budweiser-Botschafter mit Gegenwind konfrontiert
Erling Haaland, Stürmer von Manchester City und norwegischer Nationalspieler, ist in seiner Heimat in die Kritik geraten, nachdem er im Rahmen einer Sponsoring-Kampagne für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft globaler Botschafter für Budweiser wurde.
Das amerikanische Bierunternehmen hat sich mit einem der prominentesten Fußballspieler zusammengetan, um seine Verbindung zum Turnier zu fördern. In einer Erklärung erläuterte Haaland sein Engagement: “Bei meiner ersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft werde ich auf dem Spielfeld alles geben. Die Kampagne ‘Let It Pour’ von Budweiser trifft genau meinen Geschmack, denn sie spiegelt genau das wider, was ich vor dem Turnier fühle
Der Werbespot hat in Norwegen, wo Alkoholwerbung verboten ist, eine Kontroverse ausgelöst. Ragnhild Kaski, Generalsekretärin der norwegischen Organisation für Alkoholaufklärung Av-og-til, äußerte sich gegenüber Nettavisen.no besorgt: “Ich finde es sehr überraschend und auch enttäuschend, dass sich eines der größten Vorbilder für Kinder und Jugendliche in Norwegen dazu entschließt, für Alkohol zu werben.”
Kaski warf Fragen zur Haltung des norwegischen Fußballverbands in dieser Angelegenheit auf, insbesondere angesichts der etablierten Haltung des Sports gegen Alkoholwerbung. Sie erklärte: “Wir und wahrscheinlich viele andere erwarten, dass der NFF klärt, ob die Verbindung zur Nationalmannschaft im Rahmen ist, gerade angesichts der Haltung des Sports gegenüber Alkohol und des Werbeverbots in Norwegen.”
Antwort des Norwegischen Fußballverbands
Der norwegische Fußball verband hat klargestellt, dass es den Spielern erlaubt ist, an globalen Marketingkampagnen für Sponsoren der FIFA-Weltmeisterschaft teilzunehmen, wenn sie nicht im Lager der Nationalmannschaft sind. Runar Pahr Andresen, kaufmännischer Direktor des norwegischen Fußballverbands, erklärte gegenüber VG.no: “Haaland hat eine persönliche Vereinbarung mit einem der größten FIFA-WM-Sponsoren getroffen, und das ist ihm natürlich erlaubt. Wir können bestätigen, dass wir über die Zusammenarbeit informiert worden sind”
Der Verband betonte, dass er aufgrund rechtlicher Beschränkungen keine Verträge mit Bierherstellern auf dem norwegischen Markt abschließen kann. Der Verband behauptet, dass es sich bei Haalands Sponsoring um einen persönlichen Vertrag und nicht um eine offizielle Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft handelt, wodurch er sich von den strengen norwegischen Vorschriften für Alkoholwerbung unterscheidet.