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Nein, danke

David Moyes steht kurz vor dem Abschied von Everton nach katastrophalem Transferschluss

02.09.2026, 05:55
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David Moyes wird wahrscheinlich in Erwägung ziehen, Everton den Rücken zu kehren, nachdem ein katastrophales Ende der Transferperiode den Kader erheblich geschwächt hat.

Zu Beginn der letzten Wochen des Transferfensters hatte Moyes seine Forderungen klar gestellt: Die „Toffees“ brauchten Verstärkungen auf mehreren Positionen, um den Kampf um die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe aufzunehmen. Stattdessen kam es zu einem schmerzhaften Nettoverlust. Es wurden nur zwei Neuzugänge verzeichnet – Jack Grealish auf Leihbasis und Ainsley Maitland-Niles für 3 Millionen Pfund –, während fünf Spieler den Verein verließen, darunter vor allem Iliman Ndiaye und Beto.

Moyes durch mangelhafte Vereinsstrategie ins Abseits gedrängt

Die Entscheidung, Beto zu verkaufen, bevor ein Ersatzstürmer gesichert war, entzieht sich jeder Logik. Als Folarin Balogun am letzten Tag der Transferperiode einen kurzfristigen Wechsel zum Verein absagte, blieb Everton nur noch Thierno Barry als einziger erfahrener Stürmer. Diese strukturelle Schwäche liegt eindeutig bei der Vereinsführung, nicht beim Trainer.

Ndiayes Abgang verschlimmert den Schaden noch. Der Flügelspieler war während der gesamten Saison 2025/26 Evertons effektivster Angreifer, und es ist kein direkter Ersatz gekommen. Die Friedkin-Gruppe hat Moyes einen dünneren Kader hinterlassen, als er ihn vor zwei Wochen hatte.

„Der Schotte wurde von der Friedkin-Gruppe im Stich gelassen, und die Aufgabe, die nun vor ihm liegt, könnte einfach zu schwierig sein.“

Ein Trainer, der öffentlich auf den Bedarf an Verstärkungen hingewiesen hat und dafür so gut wie nichts erhalten hat, hat kaum noch Gründe zu bleiben. Ein Rücktritt wird zu einer realistischen Option, wenn die versprochenen Mittel nie zur Verfügung gestellt werden.

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Abstiegsgefahr nun eine reale Möglichkeit

Auf dem Papier verfügt die Startelf von Everton nach wie vor über Qualität. Grealish, Barry und Kiernan Dewsbury-Hall verleihen der Mannschaft echte Stärke im letzten Drittel. Ein Platz im Mittelfeld der Tabelle bleibt erreichbar, wenn diese Gruppe fit bleibt.

Dieser Vorbehalt ist entscheidend. Der Kader verfügt hinter seinen Schlüsselspielern über keine nennenswerte Tiefe. Eine einzige Verletzungswelle – eine Serie von drei oder vier Ausfällen in den Offensivpositionen – könnte den Verein in einen Abstiegskampf stürzen, ohne dass auf der Bank oder in der Reserve brauchbare Optionen zur Verfügung stehen.

  • Thierno Barry ist bis Januar der einzige erfahrene Stürmer, der zur Verfügung steht
  • Ndiaye, der kreativste Spieler der Mannschaft, hat den Verein verlassen
  • Zwei Neuzugänge bei fünf Abgängen bedeuten unter dem Strich einen Rückschritt
  • Für Schlüsselpositionen gibt es keinen qualitativ hochwertigen Ersatz

Wo Everton am Ende dieser Saison landet, wird stark davon abhängen, welche Spieler zwischen jetzt und Januar zur Verfügung stehen. Der Spielraum für Fehler ist gering. Folgen Sie TipsGG für eine laufende Berichterstattung über Evertons Saison, während sich die Situation weiterentwickelt.

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