Dass Chelsea Morgan Rogers diesen Sommer direkt vor der Nase von Arsenal wegschnappte, sagt alles über die Ambitionen des Vereins aus. Arsenal, das weithin als Favorit auf den Premier-League-Titel in der kommenden Saison gilt, hatte viel Zeit in die Verpflichtung des Stürmers von Aston Villa investiert, den der Experte Robbie Mustoe als „einen der besten“ offensiven Mittelfeldspieler der Welt bezeichnet hat. Rogers entschied sich für Chelsea und wird in der nächsten Saison an der Stamford Bridge spielen, nachdem sich die „Blues“ mit Villa auf eine Ablösesumme von 117 Millionen Pfund geeinigt haben.
Wie Alonso Rogers einsetzen will
Rogers ist einer der dynamischsten Angreifer der Premier League. Direkt, unerbittlich vor dem Tor und eine zentrale Figur bei Unai Emerys Umgestaltung von Villa – er kam für nur 8,5 Millionen Pfund nach Villa Park, bevor er sich zu einem 117-Millionen-Pfund-Spieler entwickelte. Allein diese Entwicklung deutet darauf hin, dass er sein volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat.
Er agiert effektiv als offensiver Mittelfeldspieler oder als Flügelspieler auf der linken Seite. In diesem Sommer kam er für England sogar auf der rechten Seite zum Einsatz und zeigte dabei eine präzise Positionierung, um Anthony Gordon den Führungstreffer im verlorenen Halbfinale gegen Argentinien vorzubereiten. Alonsos Vorschlag an Rogers konzentrierte sich darauf, ihn in erster Linie auf der linken Seite einzusetzen und ihn im Zentrum mit Cole Palmer zu kombinieren. Da Alejandro Garnacho den Verein verlassen hat, gehört die linke Position nun ihm.
Chelsea hat Adam Wharton im Visier
Der Kader ist nach wie vor unterbesetzt, insbesondere falls Enzo Fernández diesen Sommer den Verein verlässt. Alonso benötigt einen tief stehenden Spielmacher, der in der Lage ist, Angriffe einzuleiten. Chelsea bemühte sich um Sunderland-Kapitän Granit Xhaka, doch Sunderland hält an dem 33-Jährigen fest, sodass die Verhandlungen ins Stocken geraten sind.
Club-Insider Simon Phillips hat verraten, dass neue Gespräche über den Mittelfeldspieler von Crystal Palace, Adam Wharton, stattgefunden haben. Die „Eagles“ haben seinen Marktwert auf 100 Millionen Pfund beziffert, was dem aktuellen Marktniveau für Mittelfeldspieler entspricht. Auch Liverpool beobachtet die Situation.
Whartons Nichtberücksichtigung im englischen Kader von Thomas Tuchel in diesem Sommer war ein echtes Versehen. Analyst Ben Mattinson bezeichnete ihn als „Cheat-Code“ im Ballbesitz, und die Zahlen untermauern dies: Wharton gehörte in der vergangenen Saison bei den pro 90 Minuten geschaffenen Großchancen zu den besten 5 % der Mittelfeldspieler der Premier League. Sein Ballspiel ist überlegt und präzise.
Zusammen mit der defensiven Intensität von Moises Caicedo würde Wharton Chelsea eine flüssige, strukturierte Mittelfeldbasis bieten. Palmer würde von präzisen Pässen aus dem Zentrum profitieren, während Rogers selbstbewusst die Außenbahnen angreifen könnte, da er weiß, dass das Mittelfeld hinter ihm unter Kontrolle ist. Das Ballführen auf dem Niveau, auf dem Rogers agiert, erfordert genau diese Art der Unterstützung aus dem Mittelfeld, und Wharton liefert sie.
Außerdem hat er unter Oliver Glasner im Selhurst Park den FA Cup und die Conference League gewonnen. Die Siegermentalität ist also bereits vorhanden.
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Chelsea hat in der vergangenen Saison in der Premier League nachgelassen, aber die Kombination aus Rogers, Palmer und einem Spielmacher von Whartons Qualität im Mittelfeld bietet Alonso eine solide Grundlage, auf der er aufbauen kann. Folgen Sie TipsGG für umfassende Berichterstattung über die weiteren Entwicklungen in dieser Transferangelegenheit.