Chelsea erhält eine klare Absage von Francesco Farioli für den Trainerposten
DerFC Chelsea sucht nach der Entlassung von Liam Rosenior einen neuen Cheftrainer, doch Francesco Farioli hat klargestellt, dass er den Posten nicht besetzen wird. Der Trainer von Porto lehnte das Angebot mit der Begründung ab, er sei dem portugiesischen Klub verpflichtet und habe eine geregelte Familiensituation.
Roseniors Abgang erfolgte nach einer katastrophalen Bilanz von 23 Spielen, die mit einer 0:3-Niederlage gegen Brighton ihren Höhepunkt fand. Für Chelsea war es die fünfte Premier-League-Niederlage in Folge ohne Torerfolg, so dass der Klub auf dem siebten Tabellenplatz liegt und die Champions League wohl komplett verpassen wird. Calum McFarlane wurde zum Interimstrainer ernannt und wird die Mannschaft bis zum Ende der Saison betreuen.
Unveränderte Position von Farioli
Farioli hat das Interesse des FC Chelsea bereits im Januar abgelehnt, als Enzo Maresca den Verein verließ. Seitdem hat sich seine Haltung nur noch weiter verhärtet. Damals sprach er mit sichtbaren Emotionen über das Vertrauen, das ihm von Portos Präsident Andre Villas-Boas entgegengebracht wurde, und betonte die besondere Verbindung, die er mit dem Klub empfindet.
“Hier in Porto glaube ich wirklich, dass es etwas mehr gibt, etwas Tieferes, was die Verbindung und die Beziehung zum Präsidenten und zum Verein angeht. Ich fühle mich dem Verein und der Realität, in der wir leben, vollkommen verbunden. Denn vielleicht habe ich hier zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, dass man versuchen kann, auf einem starken Fundament etwas aufzubauen, den ersten Stock zu errichten und im Laufe der Zeit immer weiter etwas aufzubauen.”
Nach Angaben von A Bola ist Farioli nach wie vor absolut überzeugt. Er hat keinerlei Interesse an einem Wechsel zu Chelsea, und seine Familie ist in Porto sesshaft und zufrieden. In seinem Vertrag gibt es zwar eine Ausstiegsklausel, aber für einen Wechsel wäre seine persönliche Zustimmung erforderlich, die nicht vorliegt.
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Die sportliche Realität
Porto führt die Primeira Liga derzeit mit sieben Punkten Vorsprung auf Benfica an und ist auf dem besten Weg, sich den Titel und die Champions-League-Qualifikation für die nächste Saison zu sichern. Farioli ist sich darüber im Klaren, dass Chelsea aus dem europäischen Wettbewerb auszuscheiden droht.
Die sportliche Rechnung geht zugunsten von Porto auf. Farioli kann seinen Ruf verbessern, indem er den Titel gewinnt und den Klub in den kontinentalen Fußball zurückbringt, oder er kann auf Chelsea setzen, wo die Amtszeit des Managers notorisch unbeständig geworden ist. Die Stamford Bridge ist zu einem Friedhof für Trainerambitionen geworden, so dass die Wahl für den italienischen Taktiker leicht fällt.
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