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Nein, danke

Chelsea löscht Beitrag zu Enzo Fernandez, nachdem Fans wegen WM-Tor gegen England in Rage geraten waren

16.07.2026, 05:44

Chelsea sah sich gezwungen, einen Beitrag in den sozialen Medien zu löschen, in dem Enzo Fernandez bei seinem Tor gefeiert wurde, nachdem die Fans sofort wütend reagiert hatten. Der argentinische Mittelfeldspieler hatte gerade im WM-Halbfinale gegen England ein Tor erzielt, sodass die Entscheidung des Vereins, seinen Treffer besonders hervorzuheben, bei der eigenen Fangemeinde als schwerwiegender Fehltritt empfunden wurde.

Fernández erzielte in der 85. Minute mit einem sensationellen Schuss von außerhalb des Strafraums den Ausgleich zum Führungstreffer von Anthony Gordon für England. Das Tor löste Jubelszenen bei den argentinischen Spielern und Fans aus, während im englischen Lager Enttäuschung herrschte.

Chelsea veröffentlichte auf seinen offiziellen Social-Media-Kanälen ein Bild von Fernández, der seine Hände an die Ohren legt, um die Zuschauer zu übertönen. Für einen Verein mit Sitz im Westen Londons war die Resonanz erwartungsgemäß feindselig.

„Im Ernst. Wir sind ein englischer Fußballverein. Schade für meinen Verein. Schade.“

„Was für eine Unverschämtheit von einem englischen Fußballverein, das zu twittern. Wahnsinn.“

„Warum zum Teufel postet ihr das als englischer Verein, wo er doch gegen England ein Tor geschossen hat?“

Der Verein löschte den Beitrag kurz nachdem die Kritik laut wurde.

Fernandez’ Zukunft bei Chelsea bleibt ungewiss

Die Kontroverse steht vor dem Hintergrund einer allgemeinen Unsicherheit hinsichtlich Fernandez’ Zukunft an der Stamford Bridge. Der Mittelfeldspieler, der im Januar 2023 zum Rekordtransfer der „Blues“ wurde, wird immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Er hat wenig unternommen, um diese Spekulationen zu entkräften, und öffentlich angedeutet, dass ein Wechsel in die spanische Hauptstadt für ihn reizvoll wäre.

Real Madrid veröffentlichte eine Erklärung, in der der Verein betonte , man habe „weder direkt noch indirekt irgendwelche Anstrengungen unternommen“, um Fernandez zu verpflichten. Trotz dieser Dementi soll Chelsea angeblich 120 Millionen Pfund für den Argentinier verlangen , was signalisiert, dass der Verein nicht die Absicht hat, ihn zu einem günstigen Preis ziehen zu lassen.

Abgang aus der englischen Nationalmannschaft und die Folgen

Für die englischen Chelsea-Fans endete das Elend nicht mit dem Ausgleichstreffer von Fernández. Nur wenige Minuten später verwandelte Lautaro Martínez eine Flanke von Lionel Messi per Kopf zum 2:1. Auch die späten Einwechslungen von Marcus Rashford und Ivan Toney konnten England nicht mehr retten, womit die Hoffnungen auf den ersten internationalen Titel seit 60 Jahren zunichte gemacht wurden.

Fernandez darf sich nun auf das WM-Finale am Sonntag freuen, in dem Argentinien auf Spanien trifft.

Wie andere Premier-League-Vereine damit umgingen

Andere Erstligavereine reagierten zurückhaltender, als sie den Einzug ihrer Spieler ins Finale würdigten.

Manchester United schrieb auf X: „Licha und Argentinien haben das WM-Finale erreicht. Unser Mitgefühl gilt Kobbie, Marcus und England.“

Tottenham postete: „Ein später Sieg für Argentinien bedeutet, dass Cuti und Marcos ins WM-Finale einziehen.“



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Beide Vereine würdigten ihre Spieler, ohne dabei die Fans zu verprellen, die England die Daumen drückten. Der gelöschte Beitrag von Chelsea dient als warnendes Beispiel dafür, wie man diese Balance völlig verfehlen kann. Bleiben Sie bei TipsGG, um die weitere Berichterstattung zum WM-Finale und die Transferentwicklungen rund um Fernandez zu verfolgen.

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