Celtic-Manager Brendan Rodgers hat ein Leck in den Medien als “feige” bezeichnet und damit die Spannungen zwischen der Hierarchie des schottischen Meisters und seinen unruhigen Anhängern verschärft. Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Fans groß angelegte Proteste gegen den Vorstand während des Spiels gegen Kilmarnock am Sonntag vorbereiten.
Ausscheiden aus der Champions League erregt Ärger
Nach der demütigenden Niederlage im Elfmeterschießen gegen Kairat Almaty schieden die Hoops nach 210 torlosen Minuten aus der Champions-League-Qualifikation aus. Für Rodgers war die Niederlage ein Beleg für die mangelnden Investitionen in den Kader – vor allem im Angriff – nach den hochkarätigen Verkäufen von Kyogo Furuhashi und Nicholas Kuhn im vergangenen Jahr.
“Es hat mich einfach leer gelassen”, gab Rodgers auf die Frage nach dem gescheiterten Transferfenster zu. “Wenn man hier ist, lastet die ganze Last auf den Schultern, und wenn es nicht so läuft, wie man will, fühlt man sich natürlich leer. Aber als Anführer muss man weitermachen und das Beste aus dem machen, was man hat
feiges” Briefing gießt Öl ins Feuer
Die Situation eskalierte, nachdem die Zeitung The Sun Behauptungen von angeblichen hochrangigen Insidern veröffentlicht hatte, die Rodgers vorwarfen, “Spaltung zu verursachen” und zu versuchen, “seinen Weg nach draußen zu planen” Der Celtic-Boss schlug scharf zurück und forderte die Quelle zum Rücktritt auf.
“Ehrlich gesagt halte ich das für eine feige Aktion von wem auch immer”, sagte Rodgers. “Alles, was ich versucht habe, ist, den Verein voranzubringen. War ich davon überrascht? Nicht wirklich.”
Fans vs. Vorstand
Obwohl Celtic Einnahmen in Höhe von 77 Millionen Pfund meldete, weigerte man sich, die Preisvorstellungen für mehrere Transferziele zu erfüllen – ein Vorgehen, das die Frustration der Fans noch weiter anheizte. Hunderte von Fangruppen haben seitdem den Rücktritt von CEO Michael Nicholson und dem Vorsitzenden Peter Lawwell gefordert.
Es wird erwartet, dass die Fans am Sonntag mit einer “12-Minuten-Verzögerung” protestieren und sich weigern werden, den Rugby Park zu betreten, bis die Uhr 12 schlägt – eine symbolische Geste, um ihre Unzufriedenheit mit dem Vorstand zu zeigen.
Rodgers weigert sich, wegzugehen
Trotz der Unruhen hat Rodgers deutlich gemacht, dass er nicht zurücktreten wird. “Ich habe nicht daran gedacht, abzutreten”, betonte er. Stattdessen konzentriert sich der Manager darauf, seine Mannschaft für die bevorstehenden Ligaspiele zusammenzustellen.
Die große Frage ist, ob es Rodgers gelingt, einen zerrissenen Klub zu vereinen, erneut die Meisterschaft zu erringen und die immer lauter werdenden Rufe nach einem Wechsel im Vorstand zum Schweigen zu bringen – oder ob sich die Risse in Parkhead im Laufe der Saison noch vertiefen werden.
Wie geht es für Celtic weiter?
Kurzfristig liegt der Fokus auf dem Spiel am Sonntag in Kilmarnock, aber langfristig geht es um mehr als nur um Punkte – es geht um Vertrauen, Ehrgeiz und die Kontrolle über Schottlands größten Verein. Da die Fans, der Vorstand und der Manager scheinbar uneins sind, könnten die nächsten Schritte von Celtic die Saison sowohl auf als auch neben dem Spielfeld prägen.
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