Arsenal ist nur noch ein Spiel von der größten Saison in der modernen Geschichte des Vereins entfernt.
Am Samstag, den 30. Mai, trifft die Mannschaft von Mikel Arteta im Finale der UEFA Champions League 2026 in der Puskás Aréna in Budapest auf Paris Saint-Germain. Nachdem die Gunners 22 Jahre lang auf den Titel in der Premier League warten mussten, haben sie nun die Chance, ein historisches Double zu schaffen.
Die Zuversicht dürfte groß sein. Arsenal ist in dieser Champions-League-Kampagne noch ungeschlagen und kommt mit Schwung, Zuversicht und einem Kader, der genau für solche Druckmomente gebaut wurde, nach Budapest.
Aber Arteta hat noch einige wichtige Entscheidungen zu treffen
Voraussichtliche Aufstellung Arsenal gegen PSG
Formation: 4-3-3
GK: David Raya
RB: Jurrien Timber
CB: William Saliba
CB: Gabriel Magalhães
LB: Riccardo Calafiori
CM: Martin Ødegaard
CM: Declan Rice
CM: Eberechi Eze
RW: Bukayo Saka
ST: Kai Havertz
LW: Leandro Trossard
Verteidigung: Timber Gamble könnte Arsenals Abend bestimmen
David Raya dürfte trotz seiner Rücken-, Gesäß- und Schulterprobleme wieder im Tor stehen. Der Spanier verpasste das letzte Premier-League-Spiel von Arsenal gegen Crystal Palace, aber es wird erwartet, dass er für das Finale einsatzbereit ist.
William Saliba und Gabriel sind automatisch in der Innenverteidigung gesetzt. Diese Kombination verleiht Arsenal Struktur, Schnelligkeit in der Rückwärtsbewegung, Dominanz in der Luft und Gelassenheit unter Druck.
Auf der linken Abwehrseite scheint Riccardo Calafiori den Vorzug vor Piero Hincapié zu haben. Der Italiener zeichnet sich durch seine Aggressivität, seine Körperlichkeit und sein progressives Passspiel aus, was gegen die schnellen Stürmer von PSG von entscheidender Bedeutung sein könnte.
Die eigentliche Frage ist die nach dem rechten Außenverteidiger.
Jurrien Timber fällt seit mehr als zwei Monaten mit Leistenproblemen aus, aber wenn er fit genug ist, um Arteta 60 starke Minuten zu bieten, muss er beginnen. Das Duell mit Khvicha Kvaratskhelia ist nichts für schwache Nerven, aber Timber verfügt über die nötige Athletik und Mentalität, um diesen Zweikampf zu meistern.
Wenn Arsenal in der Schlussphase einen Vorsprung verteidigen muss, könnte Cristhian Mosquera von der Bank kommen, um für frische Beine und defensive Sicherheit zu sorgen
- Lesen Sie auch: Wo kann man das Finale der UEFA Champions League zwischen PSG und Arsenal kostenlos sehen?
Mittelfeld: Mutig oder konservativ?
Dies ist Artetas wichtigste Entscheidung.
Declan Rice beginnt. Da gibt es keine Diskussion. Seine Ballgewinne, seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, durch das Mittelfeld zu stürmen, machen ihn gegen das technische Trio von PSG unverzichtbar.
Martin Ødegaard sollte ebenfalls beginnen, nachdem er zum perfekten Zeitpunkt seinen Rhythmus wiedergefunden hat. Arsenal wirkt schärfer, wenn er das Mittelfeld mit dem Angriff verbindet, das Tempo diktiert und Lücken zwischen den Linien findet.
Auf der dritten Mittelfeldposition wird es interessant.
Arteta könnte mit Martin Zubimendi oder Myles Lewis-Skelly auf Nummer sicher gehen und Arsenal mehr Kontrolle und defensiven Schutz bieten. Aber dies ist ein Finale, das Mut erfordert.
Eberechi Eze verdient den Vorzug.
Seine Fähigkeit, zwischen dem linken Kanal und den zentralen Zonen zu driften, könnte das Pressing von PSG stören und Raum für Saka und Trossard schaffen. Arsenal kann nicht einfach tief stehen und überleben. Sie müssen PSG in Bedrängnis bringen, sie zurückdrängen und das Mittelfeld von Luis Enrique daran hindern, den Rhythmus zu kontrollieren
- Lesen Sie auch: PSG: Voraussichtliche Aufstellung gegen Arsenal: Enrique steht vor dem Champions-League-Finale vor wichtigen Entscheidungen
Angriff: Havertz bekommt den Vorzug vor Gyökeres
Bukayo Saka beginnt auf der rechten Seite. Arsenals größte Offensivwaffe ist wieder in Topform, und das ist genau die Phase, in der er sein Vermächtnis definieren kann.
Leandro Trossard wird nach einer ausgezeichneten Formkurve voraussichtlich auf der linken Seite beginnen. Seine Intelligenz, seine Bewegungen und sein Abschluss verleihen Arsenal eine andere Art von Gefahr aus der Breite.
Im Mittelfeld ist Kai Havertz die wahrscheinlichste Option vor Viktor Gyökeres.
Havertz gibt Arsenal taktische Flexibilität. Er kann sich tiefer fallen lassen, die Innenverteidiger von PSG aus der Form bringen, mit Ødegaard und Eze kombinieren und für die Angreifer Saka und Trossard Lücken öffnen.
Gyökeres bleibt eine gefährliche Waffe auf der Bank. Seine Kraft, sein Pressing und sein Aufbauspiel könnten in den letzten 30 Minuten von entscheidender Bedeutung sein, vor allem, wenn PSG bei der Aufholjagd Räume lässt
Arsenal-Mannschaftsnachrichten
David Raya ist leicht angeschlagen, wird aber voraussichtlich in der Startelf stehen.
Ben White fällt mit einer Knieverletzung aus und wird das Finale verpassen.
Jurrien Timber ist nach seinen Leistenproblemen noch fraglich, aber Arsenal wird ihm jede Chance geben, seine Fitness zu beweisen.
Noni Madueke ist nach seinen Oberschenkelproblemen ebenfalls fraglich, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass er vor Saka in der Startelf steht.
Arsenal hat keine gesperrten Spieler für das Champions-League-Finale
- Lesen Sie auch: Arsenal gegen PSG Verletzungs-News: Hakimi, Dembele und Timber: Fitness-Update vor dem Champions-League-Finale
Endgültiges Urteil
Arteta muss sich entscheiden, ob er PSG mit Vorsicht oder Überzeugung angehen will.
Der klügere Weg ist vielleicht der mutigere.
Mit Ødegaard, Rice und Eze im Mittelfeld kann Arsenal den Ball halten, das Pressing von PSG brechen und den französischen Meister in unangenehme Defensivphasen zwingen. Mit Havertz an der Spitze gewinnen die Gunners an Bewegung und taktischer Flüssigkeit, anstatt nur ein festes Ziel vor Augen zu haben.
Dies ist Arsenals größtes Spiel seit zwei Jahrzehnten.
Und wenn Arteta die richtige Balance findet, könnte Budapest die Nacht werden, in der dieses Team vom Premier-League-Meister zum europäischen König wird