Die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern München wird immer ungewisser, und nun gibt es konkretes Interesse aus Saudi-Arabien. Wie die saudische Zeitung Arriyadiyah berichtet, hat Al-Ittihad den 52-jährigen Sportdirektor beobachtet und bereits erste Gespräche mit ihm über einen möglichen Wechsel geführt

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Der saudische Verein plant Berichten zufolge, Eberl als neuen Sportdirektor zu installieren, wobei der Schritt mit dem geplanten Abgang des derzeitigen Kaderplaners Ramon Planes verbunden ist. Die Gespräche zwischen Al-Ittihad und Eberl sind jedoch wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige sportliche Ausrichtung des Klubs ins Stocken geraten. Es wurde keine Einigung erzielt.
Der Zeitpunkt ist wichtig. Eberl ist seit März 2024 Sportdirektor des FC Bayern, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Eine Verlängerung ist alles andere als sicher, und das saudische Interesse erhöht den Druck auf die ohnehin offene Situation an der Säbener Straße zusätzlich
Interne Kritik an der Transferplanung wächst
Trotz einer erfolgreichen Saison auf dem Spielfeld bleibt Eberl vereinsintern eine umstrittene Figur. In mehreren Medienberichten wurde seine Kaderplanung aus dem vergangenen Sommer in Frage gestellt und laut SPORT1 von einigen Insidern als “chaotisch” bezeichnet Konkret wird Eberl unter anderem vorgeworfen, zu hohe Ausgaben getätigt zu haben und in den Verhandlungen mit Agenten und Spielern nicht konsequent genug gewesen zu sein.
Die finanzielle Dimension steht im Mittelpunkt der Spannungen. Der Aufsichtsrat des FC Bayern hat die Stabilisierung des Gehaltsgefüges zur Priorität erklärt und fordert eine disziplinierte Prüfung von Großinvestitionen. Damit steht Eberls Ansatz in direktem Widerspruch zur institutionellen Ausrichtung des Gremiums
Entscheidung bei Aufsichtsratssitzung im August erwartet
Trotz der Reibereien ist Eberls Position nicht unmittelbar bedroht. Wie Sport BILD berichtet, wird seine Zukunft erst bei der nächsten Aufsichtsratssitzung im August formell besprochen.
Eberl selbst hat sich vor dem Champions-League-Rückspiel des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain öffentlich zu seiner Zukunft geäußert.
“Ich glaube, dass wir jetzt sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht haben. Ich fühle mich sehr, sehr wohl. Sie sollten meine Arbeit bewerten. Und wenn sie meinen, dass meine Arbeit gut ist, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben.”
Die kommenden Monate werden darüber entscheiden, ob Eberl seine Amtszeit in München verlängert oder eine größere Rolle im saudischen Fußball übernimmt. TipsGG hält Sie auf dem Laufenden, wie sich die Situation vor der Vorstandssitzung im August entwickelt.