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Tour de France 2025: Etappe 6 Quoten & Vorschau

10.07.2025, 02:33

Mit der Übernahme des Gelben Trikots durch Tadej Pogacar ändert sich auf der 6. Etappe der Tour de France 2025 der Ton. Dies ist nicht mehr nur die Eröffnungswoche – es ist ein Schlachtfeld. Heute steht den Fahrern eine komplexe, über 200 Kilometer lange Strecke bevor, die mit einer scharfen Bergankunft in Vire endet und Zeitabstände und ein taktisches Feuerwerk verspricht.

Die Strecke: Der hügelige Stachel der Normandie

Die 6. Etappe ist die dritte punktereiche Zielankunft der Tour und ein weiteres Profil, das darauf ausgelegt ist, das Peloton zu zermürben. Die erste Hälfte des Tages wird durch einen frühen Zwischensprint belebt, der den Zündstoff für Angriffe liefern könnte. Doch je mehr Kilometer vergehen, desto mehr wird die wahre Herausforderung sichtbar.

11,5 Kilometer vor dem Ziel erwartet die Fahrer eine 750 Meter lange Rampe mit 9 % Steigung – ein heftiges Aufwärmen für das, was noch kommen wird. Die Teams kämpfen darum, ihre Position zu halten, da sie wissen, dass jede Sekunde zählt. Vier Kilometer vor der Ziellinie folgt ein 1,2 km langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,2 %, der den Anwärtern auf die Gesamtwertung die Möglichkeit bietet, einen Vorstoß zu unternehmen. Dann folgt eine steile Abfahrt und ein flacher Anstieg, bevor der letzte Schlag kommt: eine 700 Meter lange Steigung mit 10 % bis zur Ziellinie.

Tour de France 2025 Stage 6 Route

Quoten für Etappe 6

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Fahrer Quoten
Tadej Pogacar – Ja 2.9
Mathieu Van Der Poel – Ja 6.6
Romain Gregoire – Ja 15
Julian Alaphilippe – Ja 19
Wout Van Aert – Ja 19
Neilson Powless – Ja 22
Jonas Vingegaard – Ja 22
Ben Healy – Ja 23
Kevin Vauquelin – Ja 23
Mauro Schmid – Ja 25
Alex Baudin – Ja 29
Lenny Martinez – Ja 29
Matteo Jorgenson – Ja 34
Oscar Onley – Ja 34
Quinn Simmons – Ja 41
Matej Mohoric – Ja 43
Remco Evenepoel – Ja 43
Thibau Nys – Ja 43
Marc Hirschi – Ja 50
Clement Champoussin – Ja 50
Ivan Romeo – Ja 50

Wetterbeobachtung: Winde der Strategie

Die Vorhersage sagt Seitenwind zu Beginn, Rückenwind in der Mitte der Etappe und Gegenwind auf den letzten 30 Kilometern voraus – allerdings nicht an den entscheidenden Anstiegen. Diese Mischung von Bedingungen könnte einer gut organisierten Ausreißergruppe in die Hände spielen, vorausgesetzt, die Gruppe hat genug Kraft, um vorne zu bleiben, wenn es darauf ankommt.

Hauptkonkurrenten

Mathieu van der Poel

Etappe 6 liegt ihm auf dem Papier. Er hat bei dieser Tour bereits einen Sieg errungen und das gelbe Trikot getragen, aber kann er Pogacar auf einem so steilen Ziel bezwingen? Sollte sich eine starke Ausreißergruppe bilden, könnte van der Poel durchaus versuchen, sich ihr anzuschließen. Alpecin-Deceuninck, mit Silvan Dillier an der Spitze, hat Gründe, zu jagen oder einen Mann auf die Straße zu schicken. Die taktische Entscheidung der Mannschaft könnte die Etappe bestimmen.

Tadej Pogacar

Mit dem Gelben Trikot in der Hand steht das UAE Team Emirates vor der bekannten Frage: verteidigen oder ziehen lassen? Die Sponsoren wollen in der Regel Sichtbarkeit, daher ist zu erwarten, dass UAE einen Großteil der Etappe kontrollieren wird – es sei denn, eine starke Ausreißergruppe hält sie davon ab. Sollte es zu einer Ausreißergruppe kommen, ist Pogacar der Mann, den es zu schlagen gilt. Seine explosive Schlagkraft und seine derzeitige Form machen ihn zum Favoriten auf diesem Terrain.

GC-Kampf

In den letzten Anstiegen ist mit Chaos zu rechnen. Fahrer wie Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel, Matteo Jorgenson, Primož Roglič, João Almeida und andere werden mit allen Mitteln darum kämpfen, an der Spitze zu bleiben. Jede Sekunde zählt, und selbst kleine Rückstände könnten die Aussichten für die Gesamtwertung am zweiten Wochenende bestimmen.

Kann die Ausreißergruppe bestehen?

Auf jeden Fall. Dies ist eine lange, holprige Etappe mit einem Profil, das von einer konservativen Fahrweise abrät. Da Pogacar und van der Poel in einem direkten Kampf als unantastbar gelten, könnten Puncheure und Klassikerspezialisten eine Ausreißergruppe als einzig gangbaren Weg zum Sieg sehen.

Fahrer wie Romain Grégoire und Julian Alaphilippe, die in dieser Woche in starker Form sind, könnten darauf setzen, auf das Finale zu warten – aber das Zeitfenster ist eng. Visma-Lease a Bike könnte Wout van Aert in der Anfangsphase einsetzen, obwohl er stark beobachtet werden wird. Sein Allround-Motor macht ihn jedoch zu einem Joker für die Etappe, wenn die Pause überlebt.

Das Urteil

Die 6. Etappe ist voller Möglichkeiten: ein taktisches Minenfeld für die Teams, ein Schaufenster der Form für die Favoriten auf den Gesamtsieg und eine verlockende Chance für Ausreißer. Erwarten Sie ein Feuerwerk – sei es durch eine kühne Attacke oder einen brutalen letzten Tritt auf der Ziellinie in Vire.

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